Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Raumsonde im Orbit „Akatsuki“ rückt der Venus auf den Pelz

Und sie bewegt sich doch. Die japanische Raumsonde „Akatsuki“ ist mit fünf Jahren Verspätung im Orbit der Venus angekommen. Ein Triebwerksproblem hatte dazu geführt, dass das Raumfahrzeug bei der Sonne geparkt wurde.
10.12.2015 - 07:46 Uhr
Die japanische Sonde hat den Nachbarplaneten der Erde erreicht. Quelle: dapd
Venus vor der Sonne

Die japanische Sonde hat den Nachbarplaneten der Erde erreicht.

(Foto: dapd)

Tokio Mit fünfjähriger Verzögerung ist eine japanische Sonde erfolgreich in den Orbit der Venus eingeschwenkt. „Akatsuki“ trat nach Angaben der japanischen Weltraumbehörde Jaxa in einen elliptischen Orbit ein, der zwischen 400 und 440 000 Kilometern von dem Planeten liegt und 13 Tage Flugzeit benötigt. „Akatsuki“ werde ihre Arbeit im April voll aufnehmen.

„Akatsuki“ (Morgendämmerung) soll unter anderem dichte Wolken um die Venus studieren und herausfinden, wie starke Winde von mehr als 100 Metern pro Sekunde die kuriose Superrotation ihrer Atmosphäre verursachen. Ein erster Einschwenk-Versuch vor fünf Jahren war wegen Problemen mit dem Hauptantrieb gescheitert. Die Sonde war am 21. Mai 2010 ins All befördert worden.

„Akatsuki“ soll im Verlaufe der nächsten Wochen die maximale Distanz im Orbit auf bis zu 300 000 Kilometern Höhe verringern. Dann dauert die Flugzeit für die Sonde in dem Orbit rund neun Tage.

Nach dem ersten gescheiterten Anlauf hatte sie bisher die Sonne umkreist, ohne Schaden zu nehmen. Für den zweiten Einschwenk-Versuch hatte die Weltraumbehörde die Sonde neu programmiert, damit die verbliebenen vier Schubdüsen die Sonde in den Orbit befördern.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%