Start-up-Check: Klavier lernen mit Künstlicher Intelligenz
Die Gründer von Flowkey (v.l.): Ahmed Hassan, Jonas Gössling und Alexander Heesing.
Foto: flowkeyDüsseldorf. Klavier zu spielen kann glücklich machen und trainiert das Gehirn, besonders das Gedächtnis kann nachhaltig profitieren. Zudem ist es für viele Menschen der Inbegriff des kreativen Ausdrucks, ein Instrument zu beherrschen – und ausgerechnet dabei soll nun Künstliche Intelligenz (KI) helfen.
Das Berliner Start-up Flowkey will mit seinem Onlinelernprogramm zuerst den Einstieg erleichtern. Denn gerade der Anfang des Lernprozesses kann mühsam sein und abschrecken: Musikalisch Interessierte müssen das Notenlesen üben und viel auswendig lernen. Zudem enthalten die meisten Klavierbücher vor allem ältere Stücke, die für jüngere Lernende kaum interessant sind.
Die Flowkey-App verspricht Nutzern, dass sie direkt ihre Lieblingslieder üben können, auch ohne Noten zu lesen. Das Berliner Start-up setzt dabei KI-Technologien ein und arbeitet mit dem Klavierhersteller Yamaha zusammen. Wer ein Instrument der Marke kauft, bekommt ein dreimonatiges Probeabo von Flowkey dazu. Yamaha beschreibt die App auf der Website als „idealen Begleiter, um mit dem Klavierspielen anzufangen“.
Um wen geht es?
Flowkey gibt es seit 2014. Jonas Gössling, Alexander Heesing und Ahmed Hassan gründeten das Start-up in Berlin, während sie noch an der TU Berlin studierten. Flowkey-Chef Gössling spielt selbst seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier und sagt: „Die Musik hat mich immer begleitet.“