Apple als Vorbild: Samsung setzt bei Smartphones auf „Superpremium“-Produkte
Der Chef der Smartphone-Sparte verfolgt eine Premiumstrategie.
Foto: ReutersDüsseldorf. Samsung Electronics verkauft Smartphones aller Preisklassen – dank Modellen, die es schon für weniger als umgerechnet 200 Euro gibt, hat der Marktführer im vergangenen Jahr in aller Welt knapp 260 Millionen Mobiltelefone abgesetzt. Der koreanische Konzern richtet seine Strategie allerdings mehr denn je darauf aus, neben der Masse auch Klasse zu liefern.
Es gebe im Markt eine „Verschiebung zu Premiumprodukten“, sagte TM Roh, Chef der Sparte Mobile Experience, in einem Interview mit dem Handelsblatt. Diese Nachfrage will der Manager bedienen – etwa mit den Galaxy-S23-Modellen, die gerade auf den Markt kommen. Die Preise liegen in Deutschland je nach Gerät und Ausstattung zwischen 950 und 1820 Euro.
„Seit dem letzten Halbjahr ist die wirtschaftliche Unsicherheit immer größer geworden“, sagte TM Roh, der bei Samsung als Erfinder der Galaxy-Reihe gilt. „Nicht nur die Inflation, sondern auch Wechselkursschwankungen und geopolitische Themen haben den gesamten Markt beeinträchtigt. Diese Situation wird auch anhalten.“