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ChipherstellerTSMC-Gewinn übertrifft Erwartungen – weiteres Zeichen für starke KI-Nachfrage

Der Chiphersteller aus Taiwan wächst angesichts der massiven Investitionen in KI rasant. Doch das geht zulasten anderer Geschäfte des Unternehmens. 15.01.2026 - 07:58 Uhr Artikel anhören
Chiphersteller TSMC: Der Halbleiterhersteller steigert den Gewinn. Foto: dpa

Taipeh. Der Chiphersteller TSMC hat die Erwartungen mit einem kräftigen Gewinnwachstum übertroffen. Der weltweit größte Auftragsfertiger für Halbleiter meldete am Donnerstag für das Schlussquartal einen Nettogewinn von 505,7 Milliarden Taiwan-Dollar (13,8 Milliarden Euro). Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg von 25 Prozent auf 467 Milliarden Taiwan-Dollar gerechnet.

TSMC ist das wertvollste Unternehmen Asiens und gilt als wichtiger Gradmesser für die Halbleiterbranche. Auch der Umsatz fiel mit umgerechnet 28,5 Milliarden Euro im Quartal stärker aus als erwartet.  Gemeinsam mit seinem wichtigsten Kunden Nvidia äußerte TSMC große Zuversicht, dass die KI-Nachfrage das langfristige Wachstum antreiben wird – trotz zunehmender Sorgen über die Nachhaltigkeit der aktuellen Investitionsausgaben.

Nvidia-Chef Jensen Huang und AMD-Chefin Lisa Su hatten zuletzt öffentlich betont, dass die Nachfrage nach KI-Chips weiterhin hochbleiben wird.

Durch das Geschäft mit KI-Chips für Rechenzentren ist der Umsatz von TSMC in den vergangenen zwei Jahren jedes Jahr um über 30 Prozent gewachsen – allerdings zulasten anderer Sparten des Unternehmens.

Im Jahr 2025 kam es zu einem akuten Engpass bei Speicherchips, da Hersteller diese bevorzugt für Chips von Nvidia und AMD eingesetzt hatten. Hersteller von Unterhaltungselektronik mussten daraufhin die Preise erhöhen.

TSMC mit Sitz in Hsinchu ist weiterhin in erheblichem Maße auf Apples iPhone sowie auf Smartphones mit modernen Prozessoren von Qualcomm angewiesen. Der Engpass bei Speicherchips dürfte den Absatz mobiler Geräte im Jahr 2026 spürbar bremsen. Macquarie Capital rechnet mit einem jährlichen Rückgang der Smartphone-Verkäufe um 11,6 Prozent.

TSMC spielt eine Schlüsselrolle in einem bevorstehenden Handelsabkommen zwischen den USA und Taiwan. Erwartet wird, dass sich das Unternehmen verpflichtet, weitere Chipfabriken zu bauen und seine Investitionspläne in den USA auf bis zu 165 Milliarden US-Dollar auszuweiten.

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Parallel dazu errichtet TSMC Werke in Japan und Deutschland und treibt damit seine internationale Expansion voran, während die Entwicklung der modernsten Technologien weiterhin in Taiwan erfolgt.

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