Meta, Microsoft, Alphabet: KI-Wette intakt – doch die Nervosität nimmt zu
San Francisco. Gleich drei der wertvollsten Konzerne der Welt haben am Mittwoch ihre neusten Geschäftszahlen vorgelegt – und damit teils erhebliche Marktreaktionen ausgelöst.
Angesichts von neuen Rekorden an den Börsen bei gleichzeitig zunehmenden Warnungen vor einer Blase bei den Geschäften mit Künstlicher Intelligenz (KI) waren die Zahlen mit Spannung erwartet worden.
Besonders sensibel reagierten die Investoren vor diesem Hintergrund auf weiter wachsende Investitionen für KI-Infrastruktur wie neue Rechenzentren und kostspielige KI-Chips. Diese Ausgaben hatten bereits in den Vorquartalen nie da gewesene Höchststände erreicht von auf Jahressicht insgesamt mehr als 400 Milliarden Dollar. Die Skepsis wächst, ob die Konzerne dieses Geld auf absehbare Zeit tatsächlich werden einspielen können. Zumal gleichzeitig die Abschreibungen stark steigen. Die Handelsblatt-Analyse: