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MetaZuckerberg einigt sich mit Investoren in Datenschutz-Prozess

Wegen vermeintlicher Verstöße gegen den Datenschutz hatten Kläger in den USA eine Milliardenentschädigung von Meta verlangt. Nun hat sich der Facebook-Konzern außergerichtlich geeinigt. 17.07.2025 - 17:20 Uhr Artikel anhören
Meta-Chef Mark Zuckerberg in Menlo Park: Milliardenklage abgewendet Foto: Jeff Chiu/AP/dpa

Wilmington. Der milliardenschwere Prozess gegen Meta wegen angeblicher Datenschutz-Verstöße ist beigelegt. Konzernchef Mark Zuckerberg und Meta-Investoren hätten sich in dem Verfahren geeinigt, in dem die Kläger Schäden von acht Milliarden Dollar eingefordert hatten, sagte ein Anwalt der Investoren am Donnerstag vor dem Gericht in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware.

Details der Verständigung legten die Beteiligten nicht offen. Richterin Kathaleen McCormick gratulierte den Parteien und setzte das Verfahren aus.

Neben Meta-Chef Zuckerberg saßen unter anderem Sheryl Sandberg, die früher das Tagesgeschäft des Konzerns verantwortet hatte, sowie die Investoren Peter Thiel und Marc Andreessen auf der Anklagebank. In Gerichtsunterlagen hatten die Betroffenen die Vorwürfe zurückgewiesen. Zu den Klägern gehört der Pensionsfonds der kalifornischen Lehrer.

Die Kläger werfen dem Mutterkonzern von Facebook und Instagram vor, sein Online-Netzwerk sei illegal. Es habe Dritten erlaubt, Daten von Nutzern ohne deren Einwilligung abzuschöpfen.

Hintergrund ist der 2018 bekannt gewordene Skandal um Cambridge Analytica. Die Politikberatungsfirma hatte Informationen von Facebook-Nutzern für den Wahlkampf von Donald Trump 2016 genutzt. Damals hatte dieser zum ersten Mal die US-Präsidentschaft errungen.

Milliardenentschädigung gefordert

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Der Anklage zufolge haben Zuckerberg und weitere aktuelle und ehemalige Manager von Meta kontinuierlich eine 2012 mit der US-Kartellbehörde FTC geschlossene Datenschutz-Vereinbarung missachtet. Die klagenden Meta-Aktionäre forderten daher vom Konzern Entschädigung in Höhe von acht Milliarden Dollar.

Diese Summe umfasst die im Zusammenhang mit dem Skandal angefallenen Kosten, inklusive einer fünf Milliarden Dollar schweren Strafe der FTC wegen Missachtung der genannten Vereinbarung. Zum Prozessauftakt am Mittwoch hatte ein früherer Meta-Manager diesen Vergleich verteidigt. Er habe dazu gedient, das Wachstum des Unternehmens nicht zu bremsen.

rtr
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