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SAP-Chef Christian Klein„SAP soll wie Apple werden: Alles klickt ineinander“

Trotz guter Ergebnisse verordnet Christian Klein dem Softwarehersteller ein Effizienzprogramm. Im Interview spricht er über seine Strategie und schildert, warum er den Softwarehersteller mal fast verlassen hätte.Christof Kerkmann 05.04.2024 - 12:16 Uhr aktualisiert
2019 wurde Christian Klein Vorstandschef – erst im Tandem mit Jennifer Morgan, seit 2020 allein. Foto: Photothek/Getty Images

Walldorf. Herr Klein, die SAP-Aktie steigt von Rekord zu Rekord. Wie groß ist Ihre Genugtuung mit Blick auf den Kurs?
Natürlich freue ich mich über den guten Aktienkurs, aber mir sind andere Indikatoren wichtiger: wie wir mit Innovationen vorankommen, wie der Wandel in die Cloud läuft, wie wir den Kunden helfen. Bei all diesen Themen haben wir unsere Ziele übertroffen – und das sieht man jetzt an der Börse.

Vor dreieinhalb Jahren standen Sie aber ganz schön unter Druck. Nach der strategischen Neuausrichtung im Oktober 2020 war der Aktienkurs um mehr als 20 Prozent abgestürzt.
Wir tun das, was langfristig fürs Unternehmen und die Kunden das Richtige ist, ohne permanent auf den Kurs zu schauen. Das war auch damals so, als wir die Strategie neu ausrichteten – auch wenn der Absturz in dem Ausmaß schon überraschend kam. Ich bin seit 24 Jahren bei SAP und möchte das Unternehmen irgendwann in einem ausgezeichneten Zustand hinterlassen.

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