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Softwarekonzern„Das ist erst der Anfang“: Salesforce-CEO Benioff überrascht mit starker Prognose

Der Salesforce-Chef überrascht mit starken Zahlen zum Umsatz und einer optimistischen Prognose. Anleger greifen zu, die Aktie steigt deutlich.Stephan Scheuer 02.03.2023 - 02:58 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das Software-Unternehmen kann mit seinen Quartalszahlen überzeugen.

Foto: Reuters

San Francisco. Der SAP-Rivale Salesforce will sich angesichts des Abgangs zahlreicher Führungskräfte und des Drucks von Investoren auf ein profitables Geschäft konzentrieren. „Die Verbesserung der Rentabilität hat für uns höchste Priorität“, sagte CEO Marc Benioff.

Er stellte für das laufende Quartal Umsätze zwischen 8,16 und 8,18 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten waren bislang im Schnitt von 8,06 Milliarden Dollar ausgegangen. Das Unternehmen will zudem sein Programm zum Aktienrückkauf auf 20 Milliarden Dollar erhöhen. „Das ist erst der Anfang“, sagte Benioff. Die Aktie des Unternehmens stieg nachbörslich um 16 Prozent.

Der CEO wollte damit auch auf die Kritik mehrerer prominenter Investoren reagieren. Die Rentabilität habe bei Salesforce eine höhere Priorität. Das Unternehmen war in den letzten Monaten durch einen Zustrom aktivistischer Investoren, darunter Third Point, Elliott Management und Starboard Value, stark unter Druck geraten.

Zum Ende des Quartals trat Bret Taylor, der Salesforce als Co-CEO neben Benioff leitete, zurück, genauso wie weitere Führungskräfte. Die letzten 90 Tage seien „sehr intensiv“ gewesen, sagte Amy Weaver, Salesforce-Finanzchefin, bei einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Salesforce steigert Absatz unerwartet deutlich

Im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal steigerte Salesforce seinen Umsatz unerwartet deutlich um 14 Prozent auf 8,38 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag auf bereinigter Basis bei 1,68 Dollar und damit um 32 Cent höher als die Schätzungen. Für das Gesamtjahr (per Ende Januar) ergibt sich ein Umsatzzuwachs von 18 Prozent auf 31,4 Milliarden Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr stellte Salesforce einen weiteren Anstieg auf 34,5 bis 34,7 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten waren bislang im Schnitt von 34,03 Milliarden ausgegangen.

In den vergangenen Quartalen hatte sich das Wachstum des Silicon-Valley-Lieblings dramatisch verlangsamt. Mehrere Investoren, darunter Elliott Management und Starboard Value, hatten deshalb Veränderungen angemahnt. Um die Kosten zu senken, hatte Salesforce im Januar angekündigt, einige Niederlassungen zu schließen und zehn Prozent der Stellen abzubauen, was 7000 Arbeitsplätzen entspricht.

Seit seiner Gründung im Jahr 1999 ist das in San Francisco ansässige Unternehmen für Unternehmenssoftware schnell gewachsen und hat viel Geld ausgegeben. Salesforce hat seinen Namen auf Wolkenkratzer in San Francisco, Tokio, London und New York City gesetzt. Das „Wall Street Journal“ berichtete zudem, dass Schauspieler Matthew McConaughey mehr als zehn Millionen Dollar pro Jahr für Werbung bekommt. Aufgrund des neuen Sparprogramms stehen nun viele Ausgaben zur Disposition.

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Mit Agenturmaterial.

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