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Video-Plattform Tiktok geht gerichtlich gegen US-Verbotsankündigung vor

Die US-Regierung hatte am Freitag ein Downloadverbot gegen die Kurzvideo-App verhängt. Nun hat Tiktok bei einem Bundesgericht Klage eingereicht.
19.09.2020 Update: 19.09.2020 - 12:08 Uhr Kommentieren
US-Präsident Trump wirft Tiktok und der Messenger-App Wechat vor, Daten an die chinesische Regierung weiterzuleiten. Quelle: Reuters
Streit um Videoplattform

US-Präsident Trump wirft Tiktok und der Messenger-App Wechat vor, Daten an die chinesische Regierung weiterzuleiten.

(Foto: Reuters)

Bangalore Die chinesische Kurzvideo-App Tiktok geht einem Medienbericht zufolge gerichtlich gegen die Verbotsankündigung der US-Regierung vor. Das Unternehmen und sein Mutterkonzern Bytedance reichten am Freitagabend bei einem Bundesgericht in Washington Beschwerde ein, um die Downloadsperre zu blockieren, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Samstag meldete.

US-Präsident Donald Trump habe seine Befugnisse überschritten, heiße es darin. Sein Vorgehen habe politische Gründe und nichts mit der angeführten Begründung zu tun, eine Bedrohung der nationalen Sicherheit abzuwenden.

China hat die von der US-Regierung angekündigte Sperrung der Apps Tiktok und Wecat derweil scharf verurteilt. „Ohne jegliche Beweise haben die USA mehrfach die Macht des Staates dazu benutzt, aus haltlosen Gründen Jagd auf die beiden Unternehmen zu betreiben und sie unter Druck zu setzen“, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums am Samstag unter Verweis auf die beiden chinesischen Betreiber der Apps, Bytedance und Tencent.

Ultimatum aus Washington

Sollte Washington nicht von seinem „schikanösen Verhalten“ absehen, werde Peking die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und Interessen der chinesischen Unternehmen zu schützen.

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    Die US-Regierung hatte am Freitag ein Downloadverbot gegen Tiktok und den chinesischen Messaging- und Bezahldienst Wechat ab Sonntag verhängt. Sie begründet dies damit, dass Daten von US-Nutzern an die chinesischen Behörden weitergeleitet werden könnten.

    Während damit auf Wechat unmittelbar Einschränkungen zukommen, hat die US-Regierung dem Tiktok-Eigner Bytedance praktisch ein Ultimatum gestellt: Bis zum 12. November werde sich für Tiktok in den USA wenig ändern, sagte Handelsminister Wilbur Ross.

    Bis dahin könne das Verbot außer Kraft gesetzt werden, sollte sich Bytedance mit dem US-Softwarekonzern Oracle auf eine Lösung verständigen, die den Sicherheitsbedenken der USA Rechnung trage.

    Mehr: Trumps Zweifel am Tiktok-Oracle-Deal sind gerechtfertigt

    • rtr
    • dpa
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