+++ USA +++: Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Zöllen

US-Gericht hebt Baustopp für Dominion-Windpark auf – Dritte Schlappe für Trump
Merz: USA betreiben nur noch reine Macht- und Interessenpolitik
Trump will Ex-Gouverneurin von Puerto Rico begnadigen
Botschaft an USA: Mexikos Präsidentin lobt Erfolge gegen Kartelle
US-Senatorin: Grönland als Verbündeter, nicht als Besitz
Trump droht im Streit um Grönland mit Zöllen
US-Präsident Donald Trump hat im Streit um Grönland mit der Verhängung von Zöllen gedroht. „Ich werde möglicherweise einen Zoll gegen Staaten verhängen, die bei Grönland nicht mitziehen, denn wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit“, sagte er am Freitag im Weißen Haus bei einer Veranstaltung zur Gesundheitspolitik. Trump hat wiederholt erklärt, dass er Grönland in die USA einverleiben möchte und schließt auch einen Militäreinsatz nicht aus. Die an Rohstoffen reiche Insel ist ein autonomer Teil Dänemarks und gehört damit zur Nato. Deutschland hat auf Bitten Dänemarks gemeinsam mit anderen Nationen Soldaten nach Grönland entsandt.Machado überreicht Trump ihre Nobelpreis-Medaille
Viele Anhänger enttäuscht von Trumps Wirtschaftsbilanz
Etwa ein Jahr nach dem Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben sich die Erwartungen vieler Anhänger an die Wirtschaftspolitik des Republikaners nur bedingt erfüllt. Wie aus einer aktuellen Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Forschungszentrums Norc hervorgeht, gibt es eine deutliche Diskrepanz zwischen den wirtschaftspolitischen Leistungen, die die US-Bürger Trump für seine erste Amtszeit attestierten, und dem, was er aus ihrer Sicht in seiner zweiten Amtszeit bislang eingelöst hat.Nur 16 Prozent der Republikaner sind der Erhebung zufolge der Ansicht, dass Trump stark dazu beigetragen hat, die Krise der Lebenshaltungskosten anzugehen. Im April 2024 hatte dieser Wert noch bei 49 Prozent gelegen, als die AP und Norc den US-Bürgern in einer Umfrage dieselbe Frage stellten.
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Designierter US-Botschafter witzelt über Island als US-Staat
In Island gibt es Ärger nach einer angeblich scherzhaften Äußerung des designierten US-Botschafters Billy Long, die Insel im Nordatlantik könne ein US-Bundesstaat werden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, bat das Außenministerium Islands die dortige US-Botschaft um eine Klarstellung.
Zuvor hatte das Nachrichtenportal „Politico“ berichtet, dass der von US-Präsident Donald Trump als Botschafter nominierte ehemalige republikanische Kongressabgeordnete gewitzelt habe, Island könne der 52. US-Bundesstaat werden – und er selbst dessen Gouverneur. Long entschuldigte sich später für seine Äußerung. Er betonte demnach, dass es sich um einen Scherz gehandelt habe. „Wenn sich jemand dadurch beleidigt gefühlt hat, entschuldige ich mich.“

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Weißes Haus: Chip-Zölle nur „erste Phase“ – Weitere Schritte möglich
Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Hochleistungschips sind nach Angaben des Weißen Hauses nur ein erster Schritt. Es handele sich um eine „erste Phase“, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Donnerstag (Ortszeit). Weitere Maßnahmen könnten folgen, dies sei abhängig von Verhandlungen mit anderen Ländern und Unternehmen. Trump habe bereits früher mit einem Zoll von 100 Prozent auf nicht in den USA hergestellte Chips gedroht, um die heimische Halbleiterfertigung zu stärken, so der Sprecher weiter.
Die US-Regierung hatte am Mittwoch Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte fortschrittliche Computerchips verhängt. Betroffen sind unter anderem der KI-Prozessor H200 von Nvidia und der Halbleiter MI325X von AMD. Die Regierung begründete den Schritt mit der nationalen Sicherheit. Ziel sei es, die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern wie dem taiwanischen Branchenriesen TSMC zu verringern und die Produktion in die USA zu verlagern.
Trump legt Plan für Krankenversicherung vor – Details fehlen
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag einen Plan vorgestellt, der die Krankenversicherungen der Amerikaner erschwinglicher machen soll. Zentrale Elemente seines Vorhabens seien eine Senkung von Medikamentenkosten und Direktzahlungen an die Bürgerinnen und Bürger, mit denen diese dann ihre eigenen Versicherungen abschließen sollten, sagte Trump in einer vom Weißen Haus am Donnerstag veröffentlichten Rede. „Die Regierung wird das Geld direkt an Sie zahlen.“ Konkrete Details zur Umsetzung blieb der US-Präsident schuldig. Ebenfalls unklar war, ob bereits Abgeordnete und Senatoren im Kongress an einem entsprechenden Gesetz arbeiteten.Gericht kippt Trumps Baustopp für Equinor-Windpark vor New York
Ein US-Bezirksgericht hat dem norwegischen Energiekonzern Equinor die Wiederaufnahme der Arbeiten an seinem Windpark-Projekt Empire Wind vor New York gestattet. Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte das Vorhaben zusammen mit vier weiteren Projekten im vergangenen Monat gestoppt. Nationale Sicherheitsbedenken der Regierung wögen den „irreparablen Schaden“ nicht auf, den das Projekt erleiden würde, begründete Richter Carl Nichols am Donnerstag seine Entscheidung. Der Baustopp bedrohe die gesamte Existenz von Empire Wind.Kuba empfängt 32 in Venezuela getötete Soldaten mit Ehren
Die Urnen wurden aus einem Flugzeug getragen und auf die offenen Ladeflächen von sechs Militärfahrzeugen gestellt. Anschließend fuhren Soldaten in weißen Galauniformen sie für eine weitere Trauerfeier zum Ministerium der Revolutionären Streitkräfte. Entlang der Straßen hatten sich Kubaner mit Fahnen versammelt, um Abschied zu nehmen.