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WEF in DavosWEF-Präsident hat keine großen Erwartungen an Trump-Rede

Live-Blog+++ Treffen in Davos beginnt am Montag +++ WEF-Gründer Schwab reist erstmals nicht an +++ Trump-Rede am Mittwoch erwartet +++ Der Newsblog. 16.01.2026 - 16:41 Uhr aktualisiert Artikel anhören
WEF: Das hochkarätige Treffen beginnt am Montagabend in Davos. Foto: AFP
16.01.2026 – 15:41 Uhr Timm Seckel
Am Montag, den 19. Januar beginnt das World Economic Forum (WEF) in Davos. Zahlreiche Regierungschefs und Wirtschaftslenker treffen sich in dem Schweizer Bergstädtchen und beraten über die großen Fragen der Welt.

Das sind die Highlights im WEF-Terminkalender:


Dienstag, 20. Januar:
  • 10 Uhr: Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
  • 11 Uhr: Rede von Chinas Vize-Premier He Lifeng
  • 14 Uhr: Rede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
  • 16:30 Uhr: Rede von Kanadas Premierminister Mark Carney

Mittwoch, 21. Januar:
  • 10 Uhr: Rede von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez
  • 10:15 Uhr: Kann Europa sich verteidigen? Unter anderem mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte
  • 11 Uhr: Rede von UN-Generalsekretär António Guterres
  • 14 Uhr: Rede von US-Präsident Donald Trump
  • 15 Uhr: Rede von Argentiniens Präsident Javier Milei

Donnerstag, 22. Januar:
  • 11:30 Uhr: Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz

Freitag, 23. Januar:
  • 11 Uhr: Global Economic Outlook, unter anderem mit EZB-Präsidentin Christine Lagarde und IWF-Chefin Kristalina Georgieva

16.01.2026 – 15:18 Uhr Timm Seckel

WEF-Präsident Hoffmann hat keine großen Erwartungen an Trump-Rede

Der neue Co-Präsident des World Economic Forum (WEF), André Hoffmann, hat keine großen Erwartungen an den Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim WEF-Treffen in Davos kommende Woche. Er wisse zwar nicht, was Trump sagen wolle, aber „ich erwarte grundsätzlich keine Wunder“, sagte der Roche-Erbe im Gespräch mit der „Handelszeitung“.

Es ist das erste Interview Hoffmanns in seiner Funktion als Co-Präsident des Stiftungsrates des WEF. Er hatte den Posten im Sommer gemeinsam mit Blackrock-Gründer Larry Fink übernommen. Einen Eklat fürchtet er nicht, obwohl er Trump einmal als „korrupten alten Mann“ bezeichnet hatte. „Das WEF begrüßt es sehr, dass der Präsident der größten Weltmacht nach Davos kommt“, so Hoffmann. „Wenn wir einen echten Spirit of Dialogue haben wollen, dann müssen verschiedene und wichtige Stimmen dabei sein“, so der neue WEF-Chef.

Hoffmann stellt in Abrede, dass wegen Trump das Programm des WEF geändert wurde, und dass „woke“ Themen gestrichen wurden. „Nein, das stimmt nicht. Das Programm stand, lange bevor klar war, dass die USA mit einer großen Delegation anreisen werden.“ Und es habe auch nie eine Anfrage gegeben, das Programm zu ändern.

16.01.2026 – 15:16 Uhr Timm Seckel

WEF-Gründer Schwab reist nicht nach Davos

Klaus Schwab wird nach mehr als 50 Jahren als Aushängeschild des von ihm gegründeten Weltwirtschaftsforums (WEF) beim Jahrestreffen in Davos nicht dabei sein. Er werde auf Reisen sein, sagte Schwab (87) der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe, dass in Davos bei allen politischen Problemen, die die Menschen verständlicherweise beschäftigen, trotzdem Zeit bleibe, über Zukunftsfragen nachzudenken – das Kernanliegen des Forums. Unter anderem werden in Davos US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet.

Der deutsche Ökonom war im Frühjahr 2025 auf Druck des Vorstands von seinen Funktionen zurückgetreten, nachdem anonyme Vorwürfe über angebliches Fehlverhalten gegen ihn erhoben worden waren. Eine Anwaltskanzlei stufte die Vorwürfe nach einer Untersuchung als haltlos ein. Es habe eine Einigung mit dem WEF gegeben, den Weg „für eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Zukunft“ zu ebnen, teilte Schwabs Sprecher anschließend mit.

Schwab hatte die Stiftung World Economic Forum (WEF) 1971 gegründet. Sie gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Spitzenpolitiker, Top-Manager, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt, um Zukunftsfragen zu erörtern.

HB
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