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KIStart-up von OpenAI-Mitgründer mit 32 Milliarden US-Dollar bewertet

Ilya Sutskever ist bekannt dafür, die großen Trends der KI-Entwicklung vorherzusagen. Sein Start-up sammelt nun neues Kapital von großen Technologiekonzernen ein.Lina Knees 15.04.2025 - 12:56 Uhr Artikel anhören
Sam Altman (l.) und Ilya Sutskever: Beide haben OpenAI gegründet. Foto: REUTERS

San Francisco, Düsseldorf. Ilya Sutskever sammelt zwei Milliarden US-Dollar für sein Start-up Safe Superintelligence (SSI) ein. SSI wird mit 32 Milliarden US-Dollar bewertet. Das geht aus Berichten der „Financial Times“ hervor. Damit ist das junge Unternehmen des ehemaligen Chefentwicklers und Mitgründers von OpenAI weniger als ein Jahr nach seiner Gründung eines der wertvollsten Start-ups für Künstliche Intelligenz (KI) weltweit.

Zu den beteiligten Risikokapitalfirmen der jüngsten Finanzierungsrunde zählen laut Berichten der „Financial Times“ Greenoaks, das die Runde mit 500 Millionen US-Dollar anführte, sowie Lightspeed Venture Partners und Andreessen Horowitz. SSI hatte zuletzt im September eine Milliarde US-Dollar bei einer Bewertung von fünf Milliarden eingesammelt.

Auch Alphabet und Nvidia haben sich laut der Nachrichtenagentur Reuters mit Berufung auf einen Insider den prominenten Risikokapitalgebern angeschlossen, um SSI zu unterstützen. Die Unternehmen wollten sich auf Reuters-Anfragen bisher nicht dazu äußern.

Alphabet, das selbst KI-Modelle entwickelt, kündigte zudem Anfang der Woche eine Vereinbarung von SSI mit seiner Cloud-Computing-Sparte an: SSI soll der Zugang zu Tensor Processing Units (TPUs), den hauseigenen KI-Chips von Alphabet, verkauft werden.

SSI arbeitet an einer „sicheren Superintelligenz“

Sutskever gründete SSI im Juni gemeinsam mit Daniel Gross, dem ehemaligen Leiter der KI-Initiativen bei Apple, und Daniel Levy, einem früheren Forscher von OpenAI.

Nach eigenen Angaben arbeitet Sutskevers Team an einem neuen Ansatz für die Entwicklung von KI-Modellen. Das Start-up will eine „sichere Superintelligenz“ entwickeln. Sie soll intelligenter sein als der Mensch, aber im Einklang mit den menschlichen Interessen stehen. Abgesehen davon ist nicht viel über das Start-up bekannt.

In der Branche ist Sutskever bekannt dafür, die nächsten großen Trends der KI-Entwicklung vorherzusagen. Er war ein früher Verfechter der Skalierung, also des Einsatzes großer Mengen an Rechenleistung und Daten zur Optimierung von KI-Modellen. Dieses Konzept bildete die Grundlage für die Fortschritte generativer KI wie ChatGPT von OpenAI.

Sutskever soll auch schon früh die Grenzen dieses Ansatzes erkannt haben. „Während die Rechenleistung wächst, wachsen die Daten nicht, weil wir nur ein Internet haben“, sagte er auf der NeurIPS-Konferenz 2024 in Vancouver und wies damit auf die Ressourcengrenzen generativer KI hin.

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Die Lösung für das Problem der Datenknappheit liege laut Sutskever im sogenannten „Reasoning“, einer KI, die von sich aus schlussfolgern, ihre eigenen Aussagen überprüfen und Erkenntnisse selbst herleiten kann.

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Die neue Finanzierungsrunde unterstreicht erneut das Interesse der großen Technologie- und Infrastrukturanbieter an strategischen Investitionen in Start-ups, die hochmoderne KI entwickeln und große Mengen an Rechnerleistung benötigen.

Mit Agenturmaterial von Reuters

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