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Start-up AignosticsMillionen, um den US-Markt zu erobern

Aignostics entwickelt Pathologie-Software und wirbt 32 Millionen Euro bei Investoren ein. Das Potential ist groß: Zwei von drei Krankenhaus-Diagnosen beruhen auf pathologischen Befunden.Romy König 11.11.2024 - 07:00 Uhr Artikel anhören
Die vier Aignostics-Gründer: (v.l.) Frederik Klauschen, Maximilian Alber, Klaus-Robert Müller und Viktor Matyas. Foto: Unternehmen

Berlin. Bei „Pathologie“ denken viele wohl erst mal an Forensik – also die Suche nach Todesursachen. Doch Pathologie ist viel mehr, sie spielt eine zentrale Rolle bei der Diagnose von Krankheiten.

Denn Pathologinnen und Pathologen untersuchen auch Gewebeproben, Blut und andere Körperflüssigkeiten von Lebenden unter dem Mikroskop, um krankhafte Veränderungen aufzuspüren. Ihre Analysen sind die Grundlage für mehr als 70 Prozent aller Diagnosen in Krankenhäusern.

„Diese Arbeitsweise ist nicht mehr zeitgemäß und außerdem fehleranfällig“, sagt Victor Matyas, Geschäftsführer von Aignostics. Das Berliner Start-up entwickelt eine Pathologie-Software, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruht und die Analyse der Proben erleichtern soll. Sie kann beispielsweise Krebszellen in einer Gewebeprobe aufspüren.

Jetzt hat das Unternehmen frisches Kapital eingeworben: Unter anderem die amerikanische Non-Profit-Organisation und Klinikbetreiberin Mayo Clinic, der High-Tech Gründerfonds, die Wagniskapitalfirma Wellington Partners und der Boehringer Ingelheim Venture Fund investierten insgesamt etwas mehr als 34 Millionen US-Dollar (32 Millionen Euro).

Die Idee für eine KI-basierte Pathologie-Software hatte der Arzt Frederick Klauschen, der das Institut für Pathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München leitet. Er gründete Aignostics 2020 zusammen mit Matyas, dem Informatiker Klaus-Robert Müller, Inhaber des Lehrstuhls für Maschinelles Lernen an der Technischen Universität Berlin, und Maximilian Alber, der heute technischer Leiter von Aignostics ist.

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