Yazio im Selbsttest: Purzeln die Kilos dank der Abnehm-App?
Der inhaltliche Kern der App ist eine Kalorienbilanz.
Foto: imago images/Westend61Köln. Ein bisschen mehr bewegen, ein bisschen weniger wiegen: Allein bin ich mit diesen Wünschen nicht. Laut einer Umfrage der DAK-Gesundheit zum Jahreswechsel nahmen sich 61 Prozent der Befragten vor, häufiger Sport zu machen, 33 Prozent beabsichtigten abzunehmen. Jetzt ist mehr als das halbe Jahr um. Und passiert ist – zumindest bei mir – zu wenig. Können digitale Anwendungen beim Abnehm-Endspurt helfen? Und falls ja: welche?
Der App-Markt ist unübersichtlich und bewegt sich zwischen Gesundheit, Wellness, Fitness und Lifestyle. Es gibt digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) wie Zanadio oder Oviva, die unter anderem mit Ernährungsberatung Adipositaspatienten helfen wollen. Abnehmprogramm-Pionier Weight Watchers hat vor einigen Jahren den Schwenk ins Digitale gemacht. Daneben gibt es simple Kalorienzähler wie Easyfit, Fitness-Anwendungen mit kombinierten Ernährungstipps wie Freeletics, komplexere Programme mit Fokus auf dem intermittierenden Fasten wie Noom oder Fastic.
Ich folge schlicht der Masse, um Masse zu verlieren: Die App Yazio, gegründet und zuhause in Erfurt, liegt im Google-Play-Store aktuell in der Kategorie „Gesundheit & Fitness“ ziemlich weit vorne. In einem aktuellen Interview berichten die Gründer, dass ihre Anwendung weltweit von mehr als 80 Millionen Menschen genutzt wird. Darunter sind auch Freunde von mir – und die haben dank der App tatsächlich einige Kilo abgenommen.