Qimonda

Qimonda

Die Qimonda AG war ein Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen gehörte mit 77,5 Prozent mehrheitlich zur Infineon Technologies AG.

Im Geschäftsjahr 2008 erzielte Qimonda einen Umsatz von 1,79 Milliarden Euro und beschäftigte zum 31. Dezember 2008 weltweit 11.079 Mitarbeiter, davon waren 1707 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt.

Infolge des massiven Preisverfalls innerhalb der Branche ging Qimonda Anfang 2009 in die Insolvenz.

Die Gesellschaft wurde im Mai 2004 unter dem Namen Invot AG als Tochtergesellschaft der Infineon Technologies AG gegründet und am 6. April 2006 in Qimonda AG umbenannt. Mit Wirkung zum 1. Mai 2006 überführte die Infineon Technologies AG seine Speicherchipsparte in diese Gesellschaft. Die Unternehmensleitung trat zu diesem Zeitpunkt der gebürtige Malaie Kin Wah Loh an, der seit Sommer 2005 für die Speichersparte der Muttergesellschaft zuständig war.

Am 9. August 2006 folgte mit einem Ausgabepreis von 13,00 US-Dollar der Börsengang an der New York Stock Exchange.