Autobauer: „CEO der letzten Hoffnung”: Luca de Meo will Renault retten – und setzt dafür auf E-Mobilität
Das Modell wir der erste große Verkaufstest unter der neuen Strategie des Konzernchefs.
Foto: OLIVIER MARTIN GAMBIERParis. Mit einem ehrgeizigen Aktionsplan will Renault-Chef Luca de Meo den angeschlagenen französischen Autobauer aus der Krise führen: „Wir machen sehr, sehr große Fortschritte“, sagte der 54-Jährige kürzlich bei einer Präsentation. Dem Konzern gelinge gerade der „schnellste Turnaround in der jüngeren Automobilgeschichte“.
Mehr Tempo ist die Reaktion auf eine kritische Lage. Mit dem verschärften Elektro-Plan gibt Renault ein Signal, das Hersteller anderer Marken schon längst gemacht haben. Möglichst kurz soll der teure Übergang vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb sein.
Denn das Kerngeschäft schwächelt schon heute: Wie das Unternehmen am Montag bekannt gab, verringerte sich der Absatz der Gruppe, zu der auch Dacia und Alpine gehören, 2021 um 4,5 Prozent auf rund 2,7 Millionen Fahrzeuge. Die Kernmarke Renault verkaufte knapp 1,7 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von 5,3 Prozent.