Gianluca de Ficchy: Kering-Chef De Meo wirbt weiteren Topmanager bei Renault ab
Die Modemarke Gucci macht mehr als die Hälfte des Unternehmensgewinne von Kering aus, steckte zuletzt aber in Schwierigkeiten. De Ficchy berichtet künftig an Francesca Bellettini, Präsidentin und Geschäftsführerin des italienischen Modelabels.
Der neue Kering-Chef Luca de Meo, der einst selbst an der Spitze von Renault stand, will den angeschlagenen Luxuskonzern wieder auf Kurs bringen – und setzt dabei vermehrt auf Topmanager seines vorherigen Arbeitgebers.
De Ficchy leitet zuletzt das Mobilitätsgeschäft Mobilize von Renault, das für die Bereiche Autofinanzierung, Carsharing und Laden von Elektrofahrzeugen verantwortlich ist. Er hatte Renault im Oktober verlassen.
Nach 17 Jahren hatte sein Vorgänger bei Gucci, Alberto Valente, die Modemarke im September verlassen. Kering hatte zuletzt bereits Philippine de Schonen als Leiterin für die Investor-Relations-Abteilung eingestellt. Auch sie kam von Renault.