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Energie

Energiekonzern RWE steigert Gewinn deutlich – die Aktie bricht trotzdem ein

12.03.2020 Update: 12.03.2020 - 10:31 Uhr 1 Kommentar
Das Unternehmen hebt die Dividende an. Quelle: Reuters
RWE-Werk

Das Unternehmen hebt die Dividende an.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Die neue RWE startet mit Rückenwind ins neue Geschäftsjahr. Im Jahr 2019, in dem der Stromproduzent das Tauschgeschäft mit Eon besiegelt hat, übertraf der Konzern seine Ziele und steigerte die Ergebnisse deutlich. In das neue Geschäftsfeld mit erneuerbaren Energien will er kräftig investieren. Trotzdem brach die Aktie zum Handelsstart ein - wie der gesamte deutsche Markt.

Die Zahlen sind nun ein letztes Mal für „RWE stand-alone“ ausgewiesen worden, in dem die inzwischen an Eon abgegebene Tochter Innogy nur noch mit der Dividende enthalten ist. Die wichtigsten Zahlen im Überblick.

  • Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg auf 2,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro).
  • Das bereinigte Nettoergebnis hat sich mit 1,2 Milliarden Euro von 591 Millionen Euro mehr als verdoppelt.
  • Die Dividende steigt um zehn Cent auf 80 Cent und soll 2020 auf 85 Cent klettern.
  • Bis 2022 will RWE fünf Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren.

So liefen die einzelnen Sparten

Maßgeblich für den Anstieg der Ergebnisse war nach Angaben von RWE eine „außergewöhnlich gute Performance“ im Energiehandel sowie ein „starkes Geschäft“ mit Gas und LNG. Die Sparte steigerte das Ebitda auf 702 (183) Millionen Euro. Das Segment Braunkohle und Kernenergie schloss leicht über Vorjahr ab. Obwohl RWE nach dem Rodungsstopp im Hambacher Forst auf Einnahmen verzichten musste, steigerte die Sparte das Ebitda leicht auf 374 (356) Millionen Euro. RWE profitierte davon, dass der Konzern von Eon schon Ende September die Minderheitsbeteiligungen an den zwei Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland übernahm. Aber auch die Margen verbesserten sich leicht.
Und auch das Segment Europäische Stromerzeugung, in dem RWE die Steinkohle und Gaskraftwerke zusammenfasst, verbesserte das Ebitda auf 453 (334) Millionen Euro. RWE kam hier zugute, dass Großbritannien den Kapazitätsmarkt wieder aufnahm. Mit dem Markt werden Kraftwerksbetreiber rein für das Bereithalten von Kapazitäten entlohnt. Großbritannien hatte ihn kurzfristig ausgesetzt.

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    Aktie bricht ein

    Die Aktie des Energiekonzern eröffnete aber tief im Minus. Zum Handelsstart brach der Kurs zwischenzeitlich um gut elf Prozent ein und gehörte damit zu den größten Verlierern im Dax. Der gesamte Aktienmarkt war am Donnerstag mit kräftigen Verlusten gestartet, nachdem auch US-Präsident Donald Trump wegen der Corona-Krise zu drastischen Maßnahmen gegriffen hatte. Allerdings ist das Geschäft von RWE vergleichsweise robust gegen Konjunkturschwankungen - und dürfte auch die Folgen der Corona-Krise eher moderat spüren.

    Wie es weitergeht

    Für das laufende Geschäftsjahr 2020 strebt RWE ein bereinigtes Ebitda zwischen 2,7 und 3,0 Milliarden Euro an. Für das bereinigte Nettoergebnis liegt das Ziel zwischen 0,85 und 1,15 Milliarden Euro. Von 2020 bis 2022 peilt RWE, gemessen an den Kennzahlen für das Ergebnis, ein jährliches Wachstum von sieben bis zehn Prozent an.

    RWE hatte im Herbst an Konkurrent Eon zwar die Tochter Innogy abgegeben. Eon behielt aber nur die Sparten Vertrieb und Netze. Das Geschäft mit erneuerbaren Energien von Innogy, aber auch die Aktivitäten, die bislang Eon selbst betrieb, erhielt – neben kleineren anderen Aktivitäten – RWE.

    Der Stromproduzent deckt damit wieder die ganze Spannbreite von Kohle- und Atomkraftwerken über Gasanlagen bis zu Wind- und Solarenergie ab – und will, nachdem der Kohleausstieg beschlossen ist, seine Investitionen auf die erneuerbaren Energien konzentrieren.

    Schon bis 2022 will RWE mit fünf Milliarden Euro Wind- und Solaranlagen mit einer Kapazität von vier Gigawatt bauen. Davon sollen 20 Prozent nach Deutschland fließen. Mit Partnern könne die Summe noch deutlich höher sein, erklärte der Konzern.

    Parallel muss RWE aber auch den mit der Bundesregierung ausgehandelten Ausstieg aus der Kohleförderung und -verstromung in die Wege leiten.

    RWE wird das Segment Kohle/Kernenergie künftig nur noch als Randgeschäft führen. Kerngeschäft sind die vier Segmente Offshore Wind, Onshore Wind/Solar, Wasser/Biomasse/Gas und der Energiehandel.

    Mehr: Coronavirus erreicht den Solarmarkt: Preise für Module dürften steigen.

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    1 Kommentar zu "Energiekonzern: RWE steigert Gewinn deutlich – die Aktie bricht trotzdem ein"

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    • "Der Stromproduzent deckt damit wieder die ganze Spannbreite von Kohle- und Atomkraftwerken über Gasanlagen bis zu Wind- und Solarenergie ab – und will, nachdem der Kohleausstieg beschlossen ist, seine Investitionen auf die erneuerbaren Energien konzentrieren... RWE MUSS AUFHORCHEN und Investieren:
      Die Berliner Neutrino Energy Group bietet sensationelle Innovationen. Sie testet Geräte zur Gewinnung von sauberem Strom aus kosmischer Strahlung. Holger Thorsten Schubart, CEO dieses deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Auch im Karlsruher Institut für Technologie wird seit September 2019 offiziell mit Neutrino-Messungen bewiesen, dass diese neue Ära der Energienutzung einen gesamten Systemwechsel in der Anwendung von Neutrinovoltaik bewirken wird. Ein Wandel von der Stromversorgung über Grosskraftwerke und Stromtrassen zur MOBILEN UND DEZENTRALEN HAUSHALTSVERSORGUNG ohne Kabel und Steckdosen ist vergleichbar mit dem Wandel von der Festnetztelefonie zur heutigen, mobilen Smartphone-Telefonie. Darauf sollte die Politik die Wirtschaft orientieren.






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