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Appelrath-CüpperFinanzinvestor übernimmt Damenmodekette

Der Finanzinvestor OpCapita übernimmt den deutschen Modehändler Appelrath-Cüpper. Der neue Eigentümer will das Wachstum unter anderem mit neuen Filialen vorantreiben. 31.05.2016 - 11:59 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Der Damenmodehändler hat einen neuen Eigentümer.

Foto: Imago

Frankfurt/London. Die Damenmodekette Appelrath-Cüpper bekommt einen neuen Eigentümer – den auf Einzelhandel, Konsumgüter und Freizeitwirtschaft spezialisierten Finanzinvestor OpCapita. Das teilten der bisherige Mehrheitseigentümer Advent International und OpCapita am Dienstag mit. Zum Kaufpreis für Appelrath-Cüpper mit Hauptsitz in Köln machten die Beteiligten keine Angaben. Der Finanzinvestor hatte 2013 bereits den deutschen Textildiscounter NKD übernommen.

Der neue Eigentümer kündigte an, er wolle das Wachstum von Appelrath-Cüpper durch die Eröffnung neuer Geschäfte und die stärkere Integration von Onlinehandel und stationärem Geschäft vorantreiben. „Wir planen in enger Zusammenarbeit mit dem bestehenden Management, in das Unternehmen zu investieren, um weiteres Wachstum zu generieren“, sagte OpCapita-Partner John von Spreckelsen.

Appelrath-Cüpper betreibt zurzeit 13 Filialen in deutschen Großstädten und beschäftigt rund 870 Mitarbeiter. Die Transaktion muss noch von den Kartellbehörden in Deutschland und Österreich genehmigt werden.

Hier kaufen die Deutschen ihre Bekleidung ein
New Yorker: 12,9 Prozent.Quelle: West-Ost-Markenstudie 2015, MDR-Werbung und IMK
Esprit: 15,6 Prozent.
Karstadt: 15,7 Prozent.
Kik: 16,3 Prozent.
S.Oliver: 16,6 Prozent.
Ernsting's Family: 17 Prozent.
Peek & Cloppenburg: 18,4 Prozent.
Galeria Kaufhof: 21,7 Prozent.
Hennes & Mauritz (H&M): 25 Prozent.
C&A: 43,9 Prozent.

Mit dem Verkauf von Appelrath-Cüpper sitzen Advent und die Douglas-Gründerfamilie Kreke nur noch auf der Buchhandelskette Thalia. Sie hatten den Douglas-Konzern von der Börse genommen und aufgespalten. Der Schmuckhändler Christ war ebenso verkauft worden wie der Süßwarenhändler Hussel. Das Kerngeschäft ging im vergangenen Jahr für fast drei Milliarden Euro an den Finanzinvestor CVC.

Die vor zehn Jahren gegründete OpCapita war in Deutschland 2013 mit dem Kauf von NKD bekannt geworden. Insgesamt hat die Beteiligungsgesellschaft gut 450 Millionen Euro in Frankreich, Deutschland und Spanien investiert.

dpa, rtr
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