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LuftfahrtEasyjet verstärkt nach Lufthansa/ITA-Deal Italien-Flüge nach Deutschland

Ab 2025 soll es 27 neue Verbindungen nach Rom und Mailand geben – darunter auch einige aus Deutschland. Die Direktverbindungen auch nach Deutschland bieten 500.000 Sitzplätze. 11.12.2024 - 14:56 Uhr Artikel anhören
Die britische Fluggesellschaft Easyjet streicht Flüge. Foto: dpa

Frankfurt. Der britische Billigflieger Easyjet baut nach dem Lufthansa/ITA-Deal seine Strecken von und nach Italien aus. Es werde ab März 2025 insgesamt 27 neue Verbindungen nach Rom und Mailand geben, darunter sechs aus Deutschland, teilte die Airline am Mittwoch mit. „Wir freuen uns, dass wir für die Kurzstreckenflüge in Mailand und Rom als ‚Remedy Taker‘ zugelassen wurden“, sagte Easyjet-Deutschlandchef Stephan Erler.

Mit der Eröffnung neuer Standorte an den Flughäfen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino könne Easyjet nun mehr als 500.000 Sitzplätze auf sechs Direktverbindungen nach Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München anbieten. Zudem gebe es künftig Flüge zwischen Wien und Mailand sowie zwischen Zürich und Rom.

Die EU-Kommission hat Ende November die Zugeständnisse der Lufthansa für den Einstieg bei der italienischen ITA Airways gebilligt. Diese sehen Start- und Landerechte und mehr Flugverbindungen für die Konkurrenten Easyjet, die British Airways-Mutter International Airlines Group (IAG) und Air France-KLM vor.

Lufthansa hatte damit die letzte Hürde der EU genommen, die für die ITA-Beteiligung erforderlich war. Lufthansa hatte im Juli die kartellrechtliche Genehmigung der EU erhalten, 41 Prozent der staatlichen ITA, der Nachfolgegesellschaft der in Konkurs gegangenen Alitalia, für 325 Millionen Euro zu übernehmen, um ihre Präsenz auf dem lukrativen südeuropäischen Markt zu stärken.

Lufthansa und die italienische Regierung mussten Zusagen machen, um Wettbewerbern die Aufnahme von mehr Kurz- und Langstreckenflügen aus Italien zu ermöglichen und einige Start- und Landerechte am Mailänder Flughafen Linate zu übertragen. In einem zweiten Schritt will Lufthansa, wohl in einigen Jahren, für rund 325 Millionen Euro weitere 49 Prozent an ITA kaufen.

rtr
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