Lufthansa Allegris: Das kann der neue Lufthansa-Sitz im Vergleich
Frankfurt. Carsten Spohr wählte vor wenigen Tagen große Worte: Von einem „historischen Datum“ sprach der Chef des Lufthansa-Konzerns am vergangenen Dienstag bei der Vorstellung aktueller Quartalszahlen. Gemeint war die neue Innenausstattung der Langstrecken-Flugzeuge mit dem Namen Allegris. Es sei der letzte Tag, an dem kein Flugzeug der Flotte mit der neuen Kabine unterwegs sei, so Spohr. Einen Tag später, am 1. Mai, hob erstmals ein Airbus A350 mit Allegris in München ab.
So groß wie die Worte sind auch die Erwartungen. Die neuen Sitze sollen dabei helfen, bei der Premium-Qualität wieder zu wichtigen Wettbewerbern aufzuschließen. „Wir setzen wieder Premiummaßstäbe in der Branche“, ist Spohr überzeugt.
Auf großes Interesse bei Vielfliegern – insbesondere bei Geschäftsreisenden – dürfte die neue Business-Klasse stoßen. Der Wettbewerb ist gewaltig. Qatar Airways setzte in dieser Reiseklasse 2017 mit der sogenannten Qsuite Standards. Mittlerweile haben viele Fluggesellschaften aufgeholt.
Lufthansa Allegris mit direktem Zugang zum Gang
So ist es mittlerweile bei vielen Fluggesellschaften möglich, von seinem Sitz direkt in den Gang zu treten. In der bisherigen Business-Klasse von Lufthansa muss der Passagier, der am Fenster sitzt, noch über die Beine seines Sitznachbarn klettern. Das ist zum Teil auch in den Flugzeugen von Emirates und Turkish Airlines noch so. Nun wird es auch bei Allegris den sogenannten „Direct Aisle Access“ geben.
Das sind die weiteren Details im Wettbewerbsvergleich: