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Onlinehändler Ulmart Russisches Amazon in der Schuldenfalle

Seit 2008 verkauft Ulmart den Russen online „alles, was sich in die Steckdose stecken lässt“. Jetzt wurde der Chef wegen Betrugsverdacht verhaftet. Es sind nicht die einzigen Probleme des einstigen Branchenprimus.
12.10.2017 - 10:41 Uhr
Dem 45-Jährigen Ulmart-Mitinhaber wird vorgeworfen, sich einen Kredit der staatlichen Sberbank erschlichen und ihn dann veruntreut zu haben. Quelle: Imago
Dmitri Kostygin vor Gericht

Dem 45-Jährigen Ulmart-Mitinhaber wird vorgeworfen, sich einen Kredit der staatlichen Sberbank erschlichen und ihn dann veruntreut zu haben.

(Foto: Imago)

Moskau Jähes Ende eines Höhenflugs: Der Chef des russischen Online-Händlers Ulmart, Dmitri Kostygin, ist in St. Petersburg wegen Betrugsverdachts vorläufig festgenommen worden. Dem 45-Jährigen wird vorgeworfen, sich einen Kredit der staatlichen Sberbank über eine Milliarde Rubel – umgerechnet knapp 15 Millionen Euro – erschlichen und ihn dann veruntreut zu haben. Es sind nicht die einzigen problembehafteten Schulden des einstigen Branchenprimus.

Ulmart wurde 2008 in St. Petersburg als Retailer gegründet, der sich vor allem auf den Verkauf von Elektrowaren spezialisierte. „Wir verkaufen alles, was sich in die Steckdose stecken lässt“, sagte Mitgründer Sergej Fedorinow einmal. Der Name sei in Anlehnung an den amerikanischen Einzelhandelsriesen Walmart gewählt worden, verriet er. Das Hybridkonzept von On- und Offline-Verkauf, bei dem auch die Filialen als Showraum ausgestaltet wurden, in dem die Käufer ihre Waren am Bildschirm aussuchten, zeigte überraschend schnell Erfolg.

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