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PersonalwechselNestlé will 2026 neuen Aufsichtsratschef berufen

Der Ex-Konzernchef Paul Bulcke will sein Amt als oberster Aufseher im kommenden April abgeben. Sein geplanter Nachfolger war zuletzt Chef eines Bekleidungskonzerns. 18.06.2025 - 19:59 Uhr Artikel anhören
Nestlé-Aufsichtsratschef Paul Bulcke – nach langem Erfolg hatte das Unternehmen zuletzt seinen CEO entlassen. Foto: AP

Zürich. Nestlé-Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke tritt auf der Aktionärsversammlung des Nahrungsmittelkonzerns im April 2026 zurück. Nachfolger soll der derzeitige Vizepräsident Pablo Isla werden, wie der Hersteller von Nespresso, Maggi und KitKat am Mittwoch mitteilte.

Isla war von 2005 bis 2022 Chef der Zara-Mutter Inditex, 2011 übernahm er zusätzlich das Chairman-Amt des Modekonzerns mit seinen Marken Zara, Pull & Bear, Massimo Dutti und Bershka. „Ich freue mich auf diese neue Rolle, da ich mich voll und ganz mit der Ernährungs-, Gesundheits- und Wellnessstrategie von Nestlé und dem Geschäftsansatz der gemeinsamen Wertschöpfung identifiziere“, erklärte Isla.

Nach fast 50 Jahren bei Nestlé, davon knapp neun Jahre als CEO und neun Jahre als Verwaltungsratspräsident, habe sich Bulcke entschlossen, seine Funktionen 2026 niederzulegen. „Nestlé wird seinen vielversprechenden Wachstums- und Wertschöpfungskurs fortsetzen“, erklärte der 70-Jährige. „Für mich ist der richtige Moment gekommen, mehr Zeit meiner Familie und meinen vielfältigen Interessen zu widmen.“

Der belgisch-schweizerische Doppelbürger blickt als Nestlé-Präsident auf einen durchzogenen Leistungsausweis zurück. Konzernchef Mark Schneider musste im August 2024 seinen Hut nehmen, nachdem das Unternehmen mit enttäuschenden Wachstumszahlen an Anlegervertrauen eingebüsst hatte.

Den vom Medizintechnikkonzern Fresenius gekommenen Schneider ersetzte Bulcke mit dem Nestlé-Veteranen Laurent Freixe, der sich zuvor bereits vergeblich auf den Posten beworben hatte. In der Vergangenheit hatte Nestlé den Präsidentenposten wiederholt mit früheren Konzernchefs besetzt. Davon weicht das Unternehmen mit der Nomination Islas nun ab.

rtr
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