US-Getränkehersteller: Coca-Cola gibt offenbar Pläne für Verkauf von Costa Coffee auf
Frankfurt. Coca-Cola hat einem Medienbericht zufolge Pläne zum Verkauf der Kaffeekette Costa Coffee aufgegeben. Die Gebote von Finanzinvestoren seien unter den Erwartungen geblieben, berichtete die Zeitung „Financial Times“ am Mittwoch.
Der US-Getränkeriese habe die Gespräche mit den verbliebenen Bietern im Dezember beendet und damit ein monatelanges Auktionsverfahren gestoppt, schrieb die Zeitung unter unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Stellungnahmen von Coca-Cola und Costa Coffee waren zunächst nicht erhältlich.
Zu den Bietern in der Endphase der Gespräche gehörten dem Bericht zufolge TDR Capital, der Eigentümer der britischen Supermarktkette Asda, und der Special-Situations-Fonds von Bain Capital, dem die Ketten Gail's und PizzaExpress gehören. Zuvor seien auch die Finanzinvestoren Apollo, KKR und Centurium Capital beteiligt gewesen. Coca-Cola könnte die Verkaufspläne mittelfristig wieder aufleben lassen, hieß es weiter.
Der Konzern hatte Costa Coffee 2018 für 5,1 Milliarden Dollar übernommen, um seine Position auf dem globalen Kaffeemarkt zu stärken, auf dem er mit Starbucks und Nestle konkurriert.