Corona-Pandemie: Unverzichtbare Helfer: Diese Zulieferer und Dienstleister profitieren vom Impfboom
Ersatz fürs eingebrochene Geschäft mit Parfumflakons.
Foto: dpaFrankfurt, Düsseldorf. In Großbritannien haben in dieser Woche die ersten Patienten das Impfserum gegen Sars-CoV-2 erhalten. Bald sollen auch die Bürger in Deutschland, den anderen EU-Staaten und den USA einen Immunschutz bekommen. Die große Hoffnung: Nach der Impfung könnten die Menschen zu ihrem Alltag vor der Pandemie zurückkehren.
Ungezählte Unternehmen sind an diesem möglichen Neustart beteiligt. Der Impfstoff musste schließlich nicht nur erfunden werden. Es gilt auch, ihn zu produzieren und abzufüllen, ihn zu kühlen, zu verschiffen, zu injizieren und zu verwalten. Welche Unternehmen neben den Pharmakonzernen noch von dem Impfboom profitieren.
1. Die Ausrüster: Spritzen für die Welt
Für die Impfung der Weltbevölkerung gegen das Sars-CoV-2-Virus werden Milliarden Spritzen und Impfstofffläschchen benötigt. Drei der wichtigsten Hersteller kommen aus Deutschland.
Gerresheimer
Der MDax-Konzern Gerresheimer dürfte in den kommenden Monaten von den Covid-19-Impfkampagnen profitieren, die weltweit anlaufen. Denn Gerresheimer ist auf Glas und Kunststoffverpackungen spezialisiert und stellt die Injektionsfläschchen (sogenannte Vials) her, aus denen ein oder mehrere Impfstoffspritzen aufgezogen werden können.