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Coronavirus Chinas Automarkt bricht in der ersten Februarhälfte um 92 Prozent ein

Die Coronavirus-Epidemie sorgt in China landesweit für leere Autohäuser. Der Branchenverband meldet drastische Rückgänge für die vergangenen Wochen.
21.02.2020 - 08:31 Uhr Kommentieren
Schon seit rund anderthalb Jahren stockt es auf dem größten Automarkt der Welt. Quelle: AP
Autowerbung in Peking

Schon seit rund anderthalb Jahren stockt es auf dem größten Automarkt der Welt.

(Foto: AP)

Peking Der chinesische Automarkt ist aufgrund der Coronavirus-Epidemie in den ersten beiden Februarwochen um 92 Prozent eingebrochen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Branchenverbands PCA hervor. Demnach wurden landesweit in der ersten Februarwoche im Schnitt täglich nur 811 Fahrzeuge verkauft, was einem Rückgang von 96 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Verband erwartet für den gesamten Februar einen Rückgang des Marktes von rund 70 Prozent. Schon im Januar hatte der PCA ein Minus von 22 Prozent auf 1,71 Millionen Fahrzeuge berichtet. In den Zahlen sind keine Minivans enthalten.

„Es war in der ersten Februarwoche kaum jemand bei einem Autohändler, weil fast alle zu Hause geblieben sind“, schrieb PCA-Generalsekretär Cui Dongshu in dem Bericht. In der zweiten Woche sei das Geschäft wieder etwas besser gelaufen; täglich seien im Schnitt 4098 Autos verkauft worden.

Schon seit rund anderthalb Jahren stockt es auf dem größten Automarkt der Welt. Auslöser war damals der Handelsstreit zwischen den USA und China, nun kommen zu der Unsicherheit um Zölle und die chinesische Konjunktur weitere Probleme hinzu. Am schärfsten war der Rückgang im Januar beim Absatz von Elektroautos. Diese werden vor allem in den vom Virus besonders betroffenen Großstädten des Landes verkauft.

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    Für Mercedes-Benz, Audi, BMW, Volkswagen und Porsche ist China der wichtigste Einzelmarkt. Bisher schlugen sich die deutschen Hersteller vergleichsweise gut durch die Branchenflaute.

    Mehr: Der Corona-Schock: Wie das Virus die Weltwirtschaft infiziert.

    • Bloomberg
    • dpa
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