Elektroautos: Horror-Crash von Porsche-Konkurrent Xiaomi löst Ängste aus
Shanghai. Bisher sorgte der formschöne chinesische Porsche-Konkurrent Xiaomi SU7 für euphorische Schlagzeilen, doch ein tödlicher Unfall in China wirft Sicherheitsfragen auf. Am vergangenen Wochenende verunglückte ein Elektroauto des Typs SU7 auf einer Schnellstraße in der Provinz Anhui in der Nähe von Shanghai und ging in Flammen auf.
Wie lokale chinesische Medien berichteten, kamen dabei drei Menschen ums Leben, nachdem das Fahrzeug des chinesischen Herstellers Xiaomi gegen eine Mauer am Straßenrand geprallt war. Inzwischen hat das Unternehmen die Zahl der Toten bestätigt: „Wir sprechen den Angehörigen unser tiefstes Beileid aus“, heißt es in einer Mitteilung, die das Unternehmen auf dem Kurznachrichtendienst Weibo veröffentlichte.
Der tödliche Crash wirft Fragen auf: Hat die Fahrassistenz-Software versagt? Und angesichts der Tatsache, dass das Fahrzeug nach dem Crash sofort in Flammen stand: Wie stand es um die Sicherheit der verbauten Batterie?
Die Aktie des Pekinger Technologiekonzerns, der erst seit etwas mehr als einem Jahr Autos anbietet und in China vor allem für seine Smartphones, Fernseher oder Laptops bekannt ist, verlor am Dienstag mehr als fünf Prozent, erholte sich aber am Mittwoch zwischenzeitlich wieder etwas. Der Konzern, der an der Börse in Hongkong notiert ist, hatte vergangene Woche mit einer Aktienemission rund 5,5 Milliarden US-Dollar für seine ehrgeizigen Expansionspläne in der Elektromobilität eingenommen.