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Gabelstapler-Hersteller Kion macht 2019 bessere Geschäfte als erwartet

Der Gabelstapleranbieter profitiert weiter vom boomenden Online-Handel. Der Konzern legte 2019 beim Auftragseingang, Umsatz und operativen Gewinn deutlich zu.
17.01.2020 - 19:04 Uhr Kommentieren
Wegen der Unsicherheit in der Weltpolitik und schwankenden wirtschaftlichen Erwartungen rechnet der Vorstand mit einem eher stagnierenden Weltmarkt für Flurförderzeuge. Quelle: dpa
Kion-Produktion in China

Wegen der Unsicherheit in der Weltpolitik und schwankenden wirtschaftlichen Erwartungen rechnet der Vorstand mit einem eher stagnierenden Weltmarkt für Flurförderzeuge.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Gabelstapler-Hersteller Kion hat dank guter Geschäfte seine Ziele für 2019 erreicht und teilweise übertroffen. Der Umsatz sei nach vorläufigen Zahlen um fast zehn Prozent auf rund 8,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im Mittelwerte-Index MDax notierte Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Der Betriebsgewinn (bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern) zog um acht Prozent auf etwa 850 Millionen Euro an. Der Auftragseingang wuchs um fünf Prozent auf rund 9,1 Milliarden Euro.

Kion hatte sich zuvor einen Umsatz von bis zu 8,65 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn von 805 bis 875 Millionen Euro zum Ziel gesetzt. Erlöse und Auftragseingang übertrafen nun die mittleren Prognosen von Analysten. Der operative Gewinn fiel allerdings etwas niedriger aus als von Experten erwartet.

Für 2020 bereitet Kion-Chef Gordon Riske die Aktionäre auf verhaltenere Geschäfte vor. Wegen der Unsicherheit in der Weltpolitik und schwankenden wirtschaftlichen Erwartungen rechnet der Vorstand mit einem eher stagnierenden Weltmarkt für Flurförderzeuge. Der Markt für Automatisierungslösungen dürfte aber weiter wachsen. Allerdings werde das neue Jahr für Kion vor allem von Investitionen in die Zukunft geprägt sein. Dies werde das Ergebnis belasten.

Kion mit gut 34.000 Mitarbeitern ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und automatisierten Lagersystemen. Der Konzern ist mit seinen Fahrzeugen und Logistik-Diensten in mehr als 100 Ländern aktiv. Kion-Lösungen kommen etwa in Fabriken und Lagerhäusern zum Einsatz, um dort den Warenfluss zu optimieren.

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    Mehr: In der Logistikbranche steigt die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien rasant. Der weltweit zweitgrößte Gabelstaplerproduzent Kion reagiert nun auf den Batterie-Boom.

    • dpa
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