Pharma: Merck will US-Biotechfirma Springworks übernehmen
New York, Frankfurt. Der Darmstädter Pharma- und Technologiekonzern Merck KGaA ist in Übernahmegesprächen mit dem US-Krebsspezialisten Springworks Therapeutics. Das bestätigte das Unternehmen am Montagabend per Ad-hoc-Mitteilung, nachdem zuvor die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Insider berichtet hatte.
Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte ein Deal in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Die genauen Konditionen seien aber noch nicht bekannt, berichtete Reuters weiter.
Merck teilte mit, dass bisher keine rechtlich bindende Vereinbarung getroffen worden sei. In der Mitteilung hieß es weiter: „Es gibt keine Gewissheit, dass eine Transaktion zustande kommen wird. Außerdem müssen noch kritische Bedingungen erfüllt werden.“
Die Springworks-Aktie schoss nach der Meldung nach oben und notierte mehr als 35 Prozent im Plus. Die Marktkapitalisierung der US-Firma lag damit bei rund vier Milliarden Dollar. Merck wird an der Börse mit knapp 60 Milliarden Dollar bewertet. Die Merck-Aktie hatte den Handel am Montag mit einem deutlichen Minus beendet, grenzte die Verluste aber nach der Ad-hoc-Meldung ein.