Bayer-Aktie: Auch deutsche Bayer-Investoren fordern neuen CEO von außen
Der Bayer-Chef wird seinen Posten spätestens im April 2024 räumen.
Foto: imago images/sepp spieglDüsseldorf, Frankfurt. Der Einstieg mehrerer aktivistischer Investoren bei Bayer treibt den Aktienkurs des Konzerns weiter kräftig an. Seit Montag haben die Titel an der Börse gut zehn Prozent zugelegt, nachdem die Beteiligungen der Hedgefonds Inclusive Capital aus den USA und Bluebell aus London an dem Unternehmen bekannt wurden.
Der Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr: Die aktivistischen Fonds wollen sich in die Agenda von Bayer in einem entscheidenden Jahr einmischen – dazu gehört die Suche nach einem neuen CEO.
Derzeit läuft unter Leitung von Aufsichtsratschef Norbert Winkeljohann das Auswahlverfahren für die Neubesetzung der Führungsspitze. Vorstandschef Werner Baumann wird seinen Posten spätestens Ende April 2024 wie geplant räumen. Jetzt zeigt sich nach Recherchen des Handelsblatts: Nicht nur die Hedgefonds, auch große deutsche Anteilseigner wünschen sich einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin von außen.
Bayer-Aktie: Wunsch nach Neuanfang an Konzernspitze wächst
Davon versprechen sie sich einen Neuanfang bei dem Konzern, der nach der Monsanto-Übernahme die Hälfte seines Börsenwerts verloren und Vertrauen der Anleger eingebüßt hat.