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SpezialchemiekonzernLanxess vereinbart Kooperation für Batteriematerialien

Gemeinsam mit der IBU-tec-Gruppe will das Unternehmen Eisenoxide zur Herstellung von Kathodenmaterial entwickeln. Dadurch sollen LFP-Batterien leistungsfähiger werden als bisher. 23.01.2024 - 09:45 Uhr

Frankfurt. Der Spezialchemiekonzern Lanxess will mit der IBU-tec-Gruppe im Bereich Batteriematerialien zusammenarbeiten. In einer Forschungskooperation wollen beide Seiten innovative Eisenoxide zur Herstellung des Kathodenmaterials für LFP-Batterien entwickeln, wie Lanxess am Dienstag mitteilte.

Die Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) sollen dadurch leistungsfähiger als bisher werden, etwa durch eine Verbesserung der Ladegeschwindigkeit. Finanzielle Details der Zusammenarbeit wurden nicht genannt. IBU-tec aus Weimar ist den Angaben zufolge derzeit der einzige europäische Hersteller von LFP-Kathodenmaterial.

Lanxess betreibt in Krefeld-Uerdingen die weltweit größte Anlage für Eisenoxid. E-Autohersteller setzten zunehmend auf LFP-Batterien wegen geringerer Kosten, längerer Lebensdauer, höherer Sicherheit und dem Verzicht auf die kritischen Rohstoffe Nickel und Kobalt.

rtr
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