Spezialchemiekonzern: Lanxess vereinbart Kooperation für Batteriematerialien
Frankfurt. Der Spezialchemiekonzern Lanxess will mit der IBU-tec-Gruppe im Bereich Batteriematerialien zusammenarbeiten. In einer Forschungskooperation wollen beide Seiten innovative Eisenoxide zur Herstellung des Kathodenmaterials für LFP-Batterien entwickeln, wie Lanxess am Dienstag mitteilte.
Die Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) sollen dadurch leistungsfähiger als bisher werden, etwa durch eine Verbesserung der Ladegeschwindigkeit. Finanzielle Details der Zusammenarbeit wurden nicht genannt. IBU-tec aus Weimar ist den Angaben zufolge derzeit der einzige europäische Hersteller von LFP-Kathodenmaterial.
Lanxess betreibt in Krefeld-Uerdingen die weltweit größte Anlage für Eisenoxid. E-Autohersteller setzten zunehmend auf LFP-Batterien wegen geringerer Kosten, längerer Lebensdauer, höherer Sicherheit und dem Verzicht auf die kritischen Rohstoffe Nickel und Kobalt.