US-Zollpolitik: Was Trump mit Frachtraten macht und wie Firmen sich absichern
Berlin. Es beginnt und vergeht keine Woche, ohne dass Donald Trump die Bedingungen für den Welthandel verändert. Allein seitdem er Anfang Februar Extrazölle auf Waren aus China, Mexiko und Kanada verhängte, haben der US-Präsident selbst oder seine Behörden 21 neue Informationen zu Zöllen angekündigt oder veröffentlicht.
Das zeigt die Statistik der weltweit tätigen Anwaltskanzlei Reed Smith, die versucht, Änderungen der US-Zollpolitik transparent nachzuverfolgen.
Für internationale Exporteure und Importeure erzeugt dieses Hin und Her eine hohe Unsicherheit. Reagieren sie daher mit einer Umlenkung ihrer Handelsströme? Wie haben sich die Frachtpreise in den vergangenen wilden Monaten verändert? Und wie können sich Exporteure mittelfristig durch das Zollchaos manövrieren?
Einige Antworten lassen sich aus Daten der Londoner Schiffsberatung Drewry lesen, die das Handelsblatt über die vergangenen vier Jahre ausgewertet hat.