Volkswagen-Konzern: Porsche-Gewinn bricht ein – Skoda bei Rendite vorn
Düsseldorf. Die Halbjahreszahlen, die Volkswagen am Freitag präsentiert hat, boten nicht nur auf Konzernebene eine gesenkte Prognose und rückläufige Gewinne. Bei näherem Hinsehen zeigt sich: Eine der spektakulärsten Verschiebungen innerhalb des Konzerns spielt sich zwischen zwei Marken ab, die für gegensätzliche Welten stehen – Skoda und Porsche.
Während der operative Gewinn der Luxusmarke Porsche im zweiten Quartal regelrecht einbrach, erzielte Skoda ein Rekordergebnis.
Porsche kam im reinen Autogeschäft im zweiten Quartal nur noch auf 154 Millionen Euro Gewinn – ein Rückgang von knapp 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge schrumpfte auf 1,9 Prozent, nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei fast 18 Prozent gelegen hatte.
Porsche kämpft mit mehreren Problemen zugleich
Die tschechische Volumenmarke schaffte dagegen in den Monaten April bis Juni ein operatives Ergebnis von 739 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Das entspricht einer Marge von 9,5 Prozent. Auf das Halbjahr gerechnet lag der Wert bei 8,5 Prozent, Skoda nimmt damit die Position des Margen-Spitzenreiters im gesamten VW-Konzern ein.