Influencer-Marketing: Diese fünf Fehler sollten Unternehmen vermeiden
Frankfurt. Ob Dax-Konzerne oder Start-ups: Mit Influencermarketing lassen sich vor allem junge Zielgruppen erreichen, die längst den Fernseher gegen den Touchscreen getauscht haben. Dass solch eine Strategie auch gründlich schiefgehen kann, zeigt die Zusammenarbeit von Adidas mit dem Musiker und Designer Kanye West.
Sie lief lange erfolgreich und musste nach Wests antisemitischen Äußerungen verlustreich beendet werden. Das Beispiel zeigt: Unternehmen können viel falsch machen beim Marketing mit Influencern.
Doch diese Werbeform zu ignorieren, ist auch keine Option. Fünf Tipps für Werbetreibende, um Fehler zu vermeiden.
Fehler 1: Die vielen verfügbaren Daten nicht nutzen
Unternehmen können mit Influencern nicht nur zielgruppengerechter werben als beispielsweise im Fernsehen, sondern den Erfolg ihrer Werbung auch besser messen. Experte Philipp Martin erklärt wie: Plattformen wie Instagram würden selbst einige Statistiken zu Reichweite und Interaktion mit dem Post und auch zu Klicks auf die Kundenwebsites erstellen.
Zudem gebe es mittlerweile KI-Lösungen, die vorab Influencer auswählen, die besonders gut zu einem Unternehmen passen. Die von Martin gegründete Agentur Reachbird ist ein Beispiel für die spezialisierten Dienstleister, die auf diese Weise Unternehmen helfen, passende Werbeträger zu finden: Mit einer Suchmaschine lassen sich Influencer anhand verschiedener Kriterien filtern – darunter Reichweite, Themen und Kosten.