1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Handel + Konsumgüter
  4. Coca Cola, McDonald's und Co.: Dickmacher gegen Fettleibigkeit

Coca Cola, McDonald's und Co.Dickmacher gegen Fettleibigkeit

Immer weniger Konsumenten kaufen zuckrige Limonaden und klassisches Fast Food. McDonalds, Coca Cola und Co. stellen sich darauf ein und passen ihre Produkte an. Kann diese Strategie aufgehen?Lisa Hegemann 05.10.2014 - 15:16 Uhr Artikel anhören

Unternehmen wie McDonald's oder Coca Cola schreiben sich den Kampf für mehr Bewegung oder gegen Fettleibigkeit auf die Fahnen. Nicht immer ist das plausibel.

Foto: Imago

Düsseldorf. Für den Ex-Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, muss das Ergebnis der Clinton Global Initiative in diesem Jahr eine kleine Genugtuung gewesen sein. Auf der Veranstaltung der Familie von Ex-US-Präsident Bill Clinton sagten Coca Cola, Pepsi und Dr. Pepper den Kalorien in ihren Produkten den Kampf an. Die drei großen Getränkehersteller unterzeichneten eine Absichtserklärung, in der sie unter anderem versprachen, der Fettleibigkeit mit kalorienärmeren Getränken, mehr Wasser im Sortiment und kleineren Flaschen zu Leibe zu rücken.

Für Bloomberg ist das gewissermaßen ein später Erfolg. Er hatte das Problem der steigenden Zahl übergewichtiger US-Amerikaner schon vor langer Zeit erkannt – und vor zwei Jahren ein umstrittenes Verbot von zuckrigen Halblitergetränken gefordert. Limonaden sollten nur noch in kleineren Behältern verkauft werden dürfen. Doch der sogenannte „Soda Ban“ (zu deutsch: Limonaden-Bann) setzte sich nicht durch, ein Gericht stoppte das Verbot.

Nun reagiert die Industrie selbst. Ausgerechnet, könnte man sagen. Doch auch, wenn es paradox klingt, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Konzerne vorgeblich für die Gesundheit ihrer Kunden stark machen. Auch Fast-Food-Ketten wie McDonald's oder Burger King haben schon kalorienärmere und (vermeintlich) gesündere Produkte in ihr Angebot aufgenommen. Doch die Kampagnen haben einen faden Beigeschmack – nicht nur aus gesundheitlicher Sicht.

Deutschlands größte Getränkehersteller
PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012
Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.
Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.
AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.
Radeberger - 13 Millionen Hektoliter Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.
Bitburger- 14 Millionen Hektoliter Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.
Schäff-Gruppe - 19 Millionen HektoliterDas Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.
Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.
Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen HektoliterDie 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.
Coca-Cola - 36,5 Millionen HektoliterDer rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus dem Jahr 2012 haben in den USA 68 Prozent der Menschen zu viel auf den Rippen, 33,8 Prozent gelten sogar als fettleibig. In nahezu allen Industrieländern ist der Anteil der Fettleibigen in den vergangenen Jahren laut der Studie gestiegen. Im Jahr 2000 betrug der Anteil in den USA noch etwas mehr als 30 Prozent. In Deutschland gab es rund 15 Prozent Fettleibige, auch hierzulande waren das mal weniger. Immerhin mehr als die Hälfte gilt mindestens als übergewichtig.

Per Definition gilt eine Person mit einem Body Mass Index (BMI) über 25 als übergewichtig. Von Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, wird ab einem BMI-Wert von mehr als 30 gesprochen. Um den BMI zu ermitteln, teilt man das Körpergewicht durch die Körpergröße zum Quadrat.

Gesundheitstrend setzt den Dickmachern zu

Ein Grund für die steigende Zahl übergewichtiger Menschen: fettige und zuckerreiche Lebensmittel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt als Beispiele steigenden Fast-Food-Verzehr sowie „energiereiche Limonaden“ oder Softdrinks, also genau die Produkte, die zum Beispiel McDonald's, Burger King, Coca Cola, Pepsi und Dr. Pepper verkaufen.

Doch das Blatt scheint sich zu wenden. So verzeichnete McDonald's 2013 etwa in Deutschland erstmals einen Gewinnrückgang. Bei Burger King geht der Umsatz in Europa und den USA seit Jahren zurück. Auch bei Coca Cola schrumpfte der Umsatz in den vergangenen Monaten kontinuierlich, in letzter Zeit wuchs das Unternehmen wenn überhaupt nur noch in den Bereichen Säfte, Tees oder andere stille Getränken.

Die größten Fast-Food-Ketten nach Umsatz 2013
Umsatz: 174,3 Millionen Euro
Umsatz: 180 Millionen Euro
Umsatz: 192 Millionen Euro
Umsatz: 192,2 Millionen Euro
Umsatz: 233 Millionen Euro
Umsatz: 291,6 Millionen Euro
Umsatz: 600 Millionen EuroPachtbetriebe der Tank & Rast
Umsatz: 753 Millionen Eurokeine gastronomietypische Absatzsituation
Umsatz: 880 Millionen Euro
Umsatz: 3,1 Milliarden Euro
Food-ServiceUntersucht wurden die größten Unternehmen der Systemgastronomie in Deutschland anhand des Umsatzes.

Die Fast-Food- und Limonadenhersteller müssen umdenken, wenn sie den Kunden in Zukunft noch erreichen wollen. Das Problem: Mit ihren Produkten können sie beim neuen Gesundheitstrend nicht mithalten.

McDonald's begegnet dem Trend mit Salaten im Menü, Burger King bietet seinen Standard-Burger, den Whopper, auch eine Nummer kleiner an und hat kalorienärmere Pommes in sein Portfolio mit aufgenommen.

Auch das Versprechen der Limonadenhersteller ist ein Mittel, mit dem Trend zu gehen. Weniger Kalorien, mehr Wasser, kleinere Flaschen – all das klingt nach einem gesünderen Lebensstil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bewertet das Engagement positiv: „Prinzipiell ist es zu begrüßen, wenn sich die Unternehmen für kalorienärmere Produkte einsetzen“, sagt eine Sprecherin auf Anfrage. Doch glaubwürdig macht das die Pläne noch lange nicht. „Es ist auch Augenwischerei“, sagte die Sprecherin.

„Die Absichtserklärung ist ein Lippenbekenntnis“

Denn: Studien der DGE zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Limonadenkonsum und Übergewicht sowie Diabetes. Bei einer steigenden Zufuhr zuckriger Getränke erhöhe sich das Risiko für Adipositas und Diabetes Typ 2, sagte die Sprecherin auf Anfrage. Bei zuckrigen Limonaden und Softdrinks, die nur wenig Sättigung beitragen, sei die Gefahr groß, dass sie in großen Mengen verzehrt würden. Das bedeute eine hohe Energieaufnahme.

Allein ein Liter Coca Cola enthält 370 Kalorien, das ist so viel wie eine kleine Mahlzeit. Pepsi enthält pro Liter sogar 440 Kalorien, bei Dr. Pepper sind es 270. Und ausgerechnet diese drei Kalorienbomber wollen nun gegen eben jene kämpfen.

„Auf mich wirkt die Absichtserklärung von Coca Cola, Pepsi und Dr. Pepper wie ein Lippenbekenntnis“, sagt Holger Geißler, Vorstand des Kölner Marktforschungsunternehmens YouGov. Er hält das Zeichen zwar für richtig und zeitgemäß. Doch: „Das wirkt auf mich genau so, als würde ein Waffenproduzent gleichzeitig Feld-Lazarette sponsoren.“

Viele Deutsche haben kein Idealgewicht – und das hat auch damit zu tun, was sie sich in den Einkaufswagen legen. Zu viel Zucker und zu viel Fett machen bekanntlich dick.

Foto: dpa

Übergewicht

Die Zahl der übergewichtigen Männer (67 Prozent) und Frauen (53 Prozent) ist in den vergangenen Jahren auf einem hohen Niveau geblieben. Dagegen stieg der Anteil adipöser, also stark übergewichtiger Menschen. Der Anstieg war bei den Frauen (23 auf 24 Prozent) geringer als bei den Männern (19 auf 23 Prozent). Auch viele Kinder wiegen zu viel. Das zeigt der 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Jahr 2012.

Foto: dpa

Fast Food

Viele junge Menschen lieben Fertigessen und Fast Food. Von den 18- bis 25-Jährigen greifen 17 Prozent mindestens dreimal pro Woche zu Tiefkühlpizza und Co. Die Anzahl der jungen Erwachsenen, die ihre Mahlzeiten fertig im Imbiss kaufen, ist überdurchschnittlich hoch. Jeder fünfte der unter 35-Jährigen gibt an, dass er ein- bis zweimal pro Woche Burger, Pommes oder Currywurst isst. Das ergab eine repräsentative Studie der Techniker Krankenkasse 2013.

Foto: dpa

Vegetarier und Veganer

Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) ging 2013 von rund 7 Millionen Vegetariern und etwa 800.000 Veganern in Deutschland aus. Das Institut für Demoskopie Allensbach bestätigt diese Entwicklung. Vegetarier verzichten auf Fleisch und Fisch. Veganer dagegen leben gänzlich ohne tierische Produkte. Das gilt nicht nur für die Ernährung, sondern beispielsweise auch für Produkte aus Leder und Wolle.

Foto: dpa

Fleisch

Der Fleischkonsum ist 2013 hierzulande durchschnittlich um zwei Kilogramm pro Einwohner zurückgegangen. Weltweit steigt allerdings die Nachfrage nach Fleisch. Um sie zu decken, muss die globale Fleischproduktion bis 2050 von heute 300 auf 470 Millionen Tonnen erhöht werden. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch lag in Deutschland im Jahr 2013 bei 60 Kilogramm. Das zeigen Zahlen aus dem Fleischatlas 2014, der jährlich vom Bund und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben wird.

Foto: dpa

Bio-Ware

Der deutsche Bio-Markt verzeichnete 2012 ein Umsatzplus von sechs Prozent und erreichte ein Marktvolumen von 7,04 Milliarden Euro (2011: 6,64 Milliarden). Weltweit ist Deutschland nach den USA (2012: 23,8 Milliarden Euro Umsatz) der zweitgrößte Markt für Biowaren.

Foto: dpa

Und das ist nicht der einzige Kritikpunkt. Denn am Beispiel der kleineren Flaschen lässt sich aufzeigen, dass die Idee nicht nur aus gesundheitlicher Sicht fragwürdig ist. Nur, weil jemand kleinere Flaschen anbietet, verkauft er noch lange nicht weniger davon. Die Konsumenten können schließlich auch zwei Exemplare kaufen, um auf ihre gewohnte Menge zu kommen.

„Alles, was mit dem Thema Absatzminderung und kleineren Gebinden zu tun hat, nehme ich den Getränkeherstellern nicht ab“, sagt Geißler. Die Unternehmen seien darauf getrimmt, Gewinne zu maximieren. „Ich finde die Linie komisch, dass sich die drei Hauptproduzenten hinstellen und es so darstellen, als wollten sie jetzt weniger verkaufen.“

Auch mehr Light-Produkte machen das Leben nicht besser. Denn der süße Geschmack gewöhne den Menschen an Süßes. „Das Verlangen nach Süßem ist immer noch da“, heißt es von der DGE. Sie gibt aber auch zu Bedenken, dass Light-Produkte beim Abnehmen durchaus eine Hilfe sein können.

Die zehn umsatzstärksten Konsumgüterhersteller
Die Unternehmensberatung OC&C hat die Top-50-Konsumgüterhersteller untersucht. Nur ein deutsches Unternehmen schaffte es in das Ranking.
Heimatland: DeutschlandUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 10.7 Milliarden US-Dollar (8,34 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 14,0 Prozent
Heimatland: USAUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 34.4 Milliarden US-Dollar (26,81 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 3,9 Prozent
Heimatland: USAUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 34.9 Milliarden US-Dollar (27,2 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 2,6 Prozent
Heimatland: USAUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 35.3 Milliarden US-Dollar (27,52 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 15,8 Prozent
Heimatland: BrasilienUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 41.2 Milliarden US-Dollar (32,12 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 4,3 Prozent
Heimatland: BelgienUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 43.2 Milliarden US-Dollar (33,67 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 48,0 Prozent
Heimatland: USAUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 46.9 Milliarden US-Dollar (36,56 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 24,3 Prozent
Heimatland: Grobritannien/NiederlandeUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 66.1 Milliarden US-Dollar (51,52 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 15,1 Prozent
Heimatland: USAUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 66.4 Milliarden US-Dollar (51,76 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 14,6 Prozent
Heimatland: USAUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel2013: 84.2 Milliarden US-Dollar (65,63 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 18,3 Prozent
.Heimatland: SchweizUmsatz im Lebensmitteleinzelhandel 2013: 99.5 Milliarden US-Dollar (77,56 Mrd. Euro)Gewinnmarge vom Umsatz: 15,6 Prozent

Die Unternehmen selbst beteuern, dass sie nur Gutes im Sinn haben. So schreibt Pepsi auf Anfrage, „dass die neueste Initiative auf der bestehenden Zusammenarbeit aufbaut, die sich auf die positive Beeinflussung von Lebensgewohnheiten fokussiert“. Der Zusammenschluss bei der Clinton Global Initiative sei „ein weiteres Beispiel für die Bemühungen der Getränkeindustrie, sich an einer Lösung zu beteiligen“. Zwar sei die Ankündigung derzeit auf den US-Markt beschränkt, doch man wolle aus den Erfahrungen „Best Practices“ entwickeln, die „global angewendet werden können“.

Auch bei Coca Cola ist man stolz auf sich selbst: „Diese Initiative baut auf Coca Colas führende Rolle auf, Amerika mit mehr Softdrink-Optionen und klaren Informationen über Kaloriengehalt auszustatten, damit sie die Entscheidungen treffen können, die richtig für sie sind“, heißt es aus dem Unternehmen.

Bei den Burgerbratern ist der Tenor ähnlich. Burger King verweist darauf, dass man bereits seit Jahren kalorienarme Alternativen im Standardsegment anbiete, unter anderem Salate. Der US-Konzern macht deutlich, dass sich seine Kunden den bekanntesten Burger Whopper „ganz nach ihren Wünschen zusammenzustellen“ könnten, etwa ohne Käse, Bacon oder Mayonnaise. Und McDonald's Deutschland verweist nicht nur auf den kalorienarmen Teil der Produktpalette, sondern auch auf die „transparent aufbereiteten Nährwertinformationen“, damit sich „der mündige Gast leicht über unsere Produkte und den jeweiligen Nährwert informieren kann“.

„Die XXL-Portionen verführen zum Konsum“

Marktforscher Holger Geißler findet die Bestrebungen der Fast-Food-Ketten und Limohersteller teilweise sogar gelungen. „Kalorienarme Getränke passen zu Coca Cola und Co.“, sagte er. Schließlich bieten Coca Cola, Pepsi und Dr. Pepper auch jetzt schon Light-Versionen ihrer Produkte an. „Sie wollen die normale Cola ja nicht plötzlich als Gesundheitsgetränk hinstellen“, so Geißler.

Und auch, dass die XXL-Portionen verschwinden, kann tatsächlich eine Hilfe im Kampf gegen Adipositas sein. „Die XXL-Portionen verführen uns dazu, dass wir mehr konsumieren“, erklärt die DGE. Es könne eine positive Entwicklung sein, wenn etwa im Kino künftig nur noch kleine Cola-Becher und Popcorn-Portionen verkauft würden.

Verwandte Themen
Coca-Cola
Burger King
USA
Bill Clinton
Deutschland
OECD

Doch klar ist auch, dass sich die Unternehmen dabei nicht verstellen dürfen. Burger King zum Beispiel hat den Verkauf seiner „Satisfries“, seiner kalorienarmen Pommes, beispielsweise in zwei Drittel aller US-Läden schon wieder eingestellt. Und Coca Cola hat sich mit einem Vitamin-Getränk erst kürzlich eine Nominierung für den „Goldenen Windbeutel“ der Organisation Foodwatch eingefangen. Die Verbraucherschützer bezeichneten das „Glacéau Vitaminwater“ von Coca Cola als „billiges Wasser, aufgepeppt mit Aromen, Farbstoffen und überflüssigen Vitaminzusätzen“. Gesund ist eben gar nicht so einfach.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt