Geldanlage: Auf diese Anleihen setzt Bert Flossbach
Frankfurt. Der Zins ist zurück. Und Bert Flossbach kann nicht widerstehen. „Wir haben heute 17 Prozent Anleihen in unserem Flaggschifffonds“, sagte er am Dienstagabend bei einem Pressegespräch. Aber mit dieser Quote sei das Limit noch nicht erreicht: „Wenn die Renditen weiter steigen, kann man die Position ausbauen.“
Flossbach ist einer der bekanntesten Fondsmanager Deutschlands und Mitgründer des rund 70 Milliarden Euro verwaltenden Asset-Managers Flossbach von Storch. Er steuert den mehr als 36 Milliarden Euro schweren Fonds „Multiple Opportunities“, mit dem er bekannt wurde. Der weltweit anlegende Mischfonds verteilt das Kapital auf Aktien, Anleihen und auch Gold.
Der Einstieg des Kölner Managers bei Anleihen ist bemerkenswert, weil er grundsätzlich stark auf Aktien setzt – der langfristig überlegenen Anlagerenditen wegen. Er räumt ein: „Aktien waren lange alternativlos, und wir hatten auch lange keine Anleihen.“
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Doch mit der Zinswende griff auch Flossbach zu. Damals begannen die Zinsen zu steigen und kletterten im Euro-Raum in kurzer Zeit um vier Prozentpunkte.