Künstliche Intelligenz: Schlägt KI-Star Mistral jetzt OpenAI?
Düsseldorf. Mistral AI, der französische Hoffnungsträger bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), sorgt erneut mit einem neuen KI-Modell für große Beachtung in der Branche. Mit Mistral Large hat das Pariser Jungunternehmen sein bisher größtes Sprachmodell vorgestellt. Es soll schneller, kosteneffizienter und akkurater als GPT-4 von OpenAI sein.
GPT-4, das ChatGPT zugrunde liegt, gilt in der KI-Szene als Maßstab für die Leistungsfähigkeit eines Modells. Daneben setzt Google mit Gemini 1.5 Standards bei Modellen, die zugleich Text, Bild- und Audiomaterial verarbeiten können. Mistral will nun in den Kreis der wichtigsten KI-Firmen stoßen.
Mistral wurde erst im vergangenen April von Arthur Mensch, Guillaume Lample und Timothée Lacroix gegründet. Die Franzosen hatten zuvor in den KI-Abteilungen der US-Techkonzerne Google und Meta gearbeitet.
Das Start-up sorgte für Aufsehen, weil Mistral nur wenige Wochen nach Gründung 105 Millionen Euro von Investoren einsammeln konnte. Zu dem Zeitpunkt hatte die Firma weder ein Geschäftsmodell noch ein Produkt.
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