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LNGEnergiekonzern Sefe will Flüssiggas aus Abu Dhabi beziehen

Sefe und Abu Dhabis Staatskonzern Adnoc einigen sich auf einen 15-jährigen LNG-Liefervertrag ab 2028. Sefe will aus dem kohlenstoffarmen Ruwais-Projekt jährlich eine Million Tonnen LNG beziehen. 18.03.2024 - 11:47 Uhr
LNG-Anbindungspipeline: Sefe (ehemals Gazprom Germania) hatte angekündigt, nach dem Wegfall der Gaslieferungen aus Russland seinen Gasbezug auf eine breite Basis zu stellen.  Foto: dpa

Düsseldorf. Der Energiekonzern Sefe hat mit Abu Dhabis Staatskonzern Adnoc eine Vereinbarung zum Bezug von Flüssiggas (LNG) geschlossen. Danach soll Adnoc ab 2028 über einen Zeitraum von 15 Jahren pro Jahr etwa eine Million Tonnen LNG liefern, wie die Unternehmen am Montag mitteilten.

Das Gas stamme aus dem kohlenstoffarmen Ruwais-Projekt – der ersten LNG-Export-Anlage im Nahen Osten und Nordafrika, die mit sauberen Strom betrieben werde. Die LNG-Vereinbarung stehe unter dem Vorbehalt einer endgültigen Investitionsentscheidung für das Ruwais-Projekt.

Sefe gehört neben dem Düsseldorfer-Uniper-Konzern und der Leipziger EnBW-Tochter VNG zu den größten Gaskonzernen in Deutschland. Die ehemalige Gazprom Germania war in der Energiekrise verstaatlicht worden. Sefe hatte angekündigt, nach dem Wegfall der Gaslieferungen aus Russland seinen Gasbezug auf eine breite Basis zu stellen.

rtr
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