Fusionen und Übernahmen: Wiederbelebung in Sicht – Megadeals kehren zurück
Frankfurt, New York. Es ist eine Nachricht, auf die Investmentbanker lange gewartet haben: Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) hat im ersten Quartal deutlich angezogen. Das weltweite Volumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent auf 797,6 Milliarden US-Dollar, wie aus Daten des britischen Analysehauses LSEG hervorgeht. Es war das stärkste erste Quartal seit zwei Jahren.
Vor allem große Deals im Wert von mehr als zehn Milliarden Dollar standen im Fokus. So hat es von Januar bis März 14 dieser sogenannten Mega-Merger gegeben. Vor einem Jahr waren es lediglich fünf in dieser Größenordnung.
Auf diese Dealklasse ist daher auch der große Anstieg im Volumen zurückzuführen. Denn während der Wert der weltweit angekündigten Deals deutlich angezogen hat, ist die Zahl der Fusionen und Übernahmen insgesamt weiter zurückgegangen. Laut LSEG liegt das Minus bei 31 Prozent. Für Banker und Anwälte, die an den Transaktionen mitverdienen, ist das Gesamtvolumen entscheidender als die Anzahl der abgewickelten Deals. Denn die milliardenschweren Megadeals entwickeln eine Sogwirkung für den gesamten Markt.