Generationen: Fünf Konflikte, die junge und alte Chefs spalten
Düsseldorf. Fast sechs Jahre ist es her, dass sich ein Mädchen namens Greta Thunberg an einem Freitag zum ersten Mal vor das Parlamentsgebäude in Stockholm gesetzt hat. Es war der Auslöser für eine weltweite Jugendbewegung, die mit Schulstreiks und Demonstrationen auf die nahende Klimakatastrophe aufmerksam machte. Und heute?
Bei kaum einem anderen Thema zeigt sich die Kluft zwischen den Generationen so deutlich. Das gilt auch bei langjährig erfahrenen Managern und angehenden Führungskräften. Doch wie radikal muss die Transformation sein, um unsere Erde zu schützen? Und wie viel darf der Managementnachwuchs mitbestimmen? Braucht es gar eine „Junge-Leute-Quote“ für strategische Geschäftsentscheidungen?
Bei Jung- und Alt-Chefs gehen die Ansichten weit auseinander. Das zeigt nun eine aktuelle Studie des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM). Gemeinsam mit dem Schweizer St. Gallen Symposium stellten die Studienautoren dieselben Fragen an zwei unterschiedliche Gruppen: an erfahrene Manager über 50 und aufstrebende Führungskräfte unter 35. Die Ergebnisse zeigen: In mindestens fünf Punkten geraten künftige und heutige Entscheider aneinander.