Ozempic, Wegovy und Co.: Diätspritzen könnten für Pharmafirmen Umsatzkiller werden
Abnehmspritze Ozempic von Novo Nordisk: „Disruptiver Faktor in der Pharmabranche“. Foto: IMAGO/NurPhoto
Düsseldorf, Frankfurt. Was bei Betroffenen von Adipositas für ein längeres Leben sorgen kann, ist für Pharmaunternehmen ein Umsatzkiller: Neuartige Abnehmmedikamente bedeuten für deutsche Unternehmen im Gesundheitsbereich ein durchschnittliches Umsatzrisiko von bis zu 23 Prozent bis zum Jahr 2033, sagt Florian Leschinsky, Partner bei der Unternehmensberatung Kearney.
In einer Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, hat er die Auswirkungen von GLP-1-Mitteln, den sogenannten Diätspritzen, die etwa in Novo Nordisks Ozempic und Wegovy oder in Eli Lillys Mounjaro stecken, auf die restliche Pharmaindustrie ausgewertet.