Medizintechnik: Fresenius übertrifft Erwartungen und erhöht Gewinnziel
Frankfurt. Der Gesundheitskonzern Fresenius hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben. Das Unternehmen verzeichnete ein überraschend starkes Quartal. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg von Juli bis September um vier Prozent auf 574 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Analysten hatten im Schnitt nur 562 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz legte um drei Prozent auf 5,48 Milliarden Euro zu, organisch entsprach das einem Plus von sechs Prozent. Grund für die positive Entwicklung waren das gute Geschäft in der Medikamentensparte Kabi und der Kliniktochter Helios sowie deutlich gesunkene Zinsaufwendungen. Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis von 351 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es nur rund 312 Millionen Euro.
„Fresenius treibt seine Entwicklung zielstrebig voran, unsere Transformation zahlt sich aus“, erklärte Vorstandschef Michael Sen. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit einem währungsbereinigten Ergebniswachstum von vier bis acht Prozent statt bislang drei bis sieben Prozent.
Im dritten Quartal lag es bei sechs Prozent. Die im Sommer angehobene Prognose für das organische Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent wurde bestätigt.