Celonis: Warum sich Deutschlands wertvollstes Start-up neu erfindet
Berlin. Düsseldorf. Mit einer Plattform für die Analyse von Geschäftsprozessen ist Celonis zum wertvollsten Start-up Deutschlands aufgestiegen. In diesem Jahr wird der Umsatz nach Informationen des Handelsblatts aus Unternehmenskreisen erneut deutlich zweistellig wachsen und vermutlich zum ersten Mal die Marke von einer Milliarde Dollar überspringen.
Der seit Langem geplante Börsengang ist aber trotzdem nicht in Sicht. 13 Jahre nach der Gründung hat das Unternehmen seine Technologie komplett überarbeitet – auch, um so sich für die neuesten Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu rüsten. Mitgründer und Co-Chef Bastian Nominacher spricht im Interview mit dem Handelsblatt vom „größten Produktinvestment, das wir je gemacht haben“.
Vor Kurzem stellte Celonis die neue Plattform vor, die nicht nur wie bisher die Daten aus den Geschäftsprozessen eines Unternehmens getrennt erfasst und vereinheitlicht, sondern mit dem Prozesswissen aus Tausenden von Kundenprojekten der vergangenen zehn Jahre zusammenbringt. Der sogenannte Process Intelligence Graph liefert somit Daten, um IT-Systeme oder Geschäftsabläufe schneller zu optimieren – auch mit KI.