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Dow Jones, S&P 500, NasdaqHandelsschluss: US-Märkte treten auf der Stelle – Kurssprünge bei Chipherstellern

Die US-Anleger hoffen weiter auf eine baldige Zinssenkung in den USA. Einen Dämpfer für die Investoren gibt es durch schwachen Zahlen des Einzelhandels. 18.06.2024 - 22:55 Uhr aktualisiert
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse.  Foto: Reuters

New York. Die Hoffnung auf eine nahende Lockerung der US-Geldpolitik hat die Wall Street am Dienstag angetrieben. Der Dow Jones schloss 0,2 Prozent höher auf 38.834 Punkten. Der technologielastige Nasdaq notierte kaum verändert bei 17.862 Zählern. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,3 Prozent auf 5487 Stellen zu. Für den Nasdaq- und den S&P-500-Index war es jeweils ein neuer Rekordschluss nach der jüngsten Rally.

„Die schlechter als erwartet ausgefallenen Einzelhandelsumsätze deuten darauf hin, dass die US-Verbraucher weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben“, sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Dakota Wealth. Die weltgrößte Volkswirtschaft wachse zwar weiter, aber mit geringerem Tempo. Die US-Einzelhändler konnten ihre Umsätze im Mai kaum steigern. Ohne den robusten Pkw-Absatz wären sie sogar gefallen. Analysten hatten auf ein Plus von 0,3 Prozent gehofft.

Einige Anleger setzten daher darauf, dass die Notenbank Fed die Zinsen in den kommenden Monaten ein- oder mehrmals senken wird, um die Konjunktur anzukurbeln. Bestärkt sahen sie sich dabei von Aussagen des Chefs der Federal Reserve Bank von New York, John Williams. Dieser wollte zwar kein genaues Datum für eine Zinssenkung nennen, allerdings bewegten sich die Dinge in die richtige Richtung. „Der Umfang und die Geschwindigkeit des Zinssenkungszyklus ist zwar noch unklar“, sagte John Velis, Konjunkturexperte beim Vermögensberater BNY Mellon. „Wir erwarten aber zwei Schritte im laufenden Kalenderjahr.“

Williams' Aussagen hoben auch die Stimmung am Rohstoffmarkt. Die US-Rohölsorte WTI verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 81,42 Dollar je Barrel (159 Liter). Außerdem erwarteten Börsianer zum Auftakt der Sommerreise-Saison einen Rückgang der US-Lagerbestände.

Abwärts ging es dagegen für Kryptowährungen. Der Kurs von Bitcoin fiel um bis zu 3,5 Prozent auf ein Fünf-Wochen-Tief von 64.081 Dollar. Die zweitwichtigste Cyber-Devise Ethereum verlor zeitweise 4,4 Prozent und war mit 3359 Dollar so billig wie zuletzt vor gut einem Monat. Solange die Fed keine zusätzlichen Zinssenkungen signalisiere, würden Investoren riskante Anlagen tendenziell meiden, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

Aus diesem Grund flogen Werte aus dem Kryptowährungssektor und Unternehmen, die sich mit der Bitcoin & Co zugrundeliegenden Blockchain-Technologie befassen, ebenfalls aus den Depots. So fielen Coinbase und Riot um bis zu 3,7 Prozent. Die Titel der Softwarefirma MicroStrategy, die Milliarden in Bitcoin gesteckt hat, gaben 2,5 Prozent nach.

Daneben standen erneut die „Glorreichen Sieben“ größten US-Technologiewerte im Rampenlicht. Unter ihnen lieferten sich der Softwarekonzern Microsoft, der iPhone-Anbieter Apple und der Chip-Hersteller Nvidia ein erneutes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Krone als wertvollster Börsenwert der Welt. Zuletzt hatte Nvidia die Nase vorn, nachdem die Papiere um 3,5 Prozent gestiegen waren. Das trieb die Marktkapitalisierung auf mehr als 3,3 Billionen Dollar.

Blick auf Einzelwerte

Lay-Z-Boy: Starke Quartalsergebnisse ermuntern Anleger zum Einstieg bei Lay-Z-Boy . Die Aktien des Anbieters von Sofas und Fernsehsesseln stiegen an der Wall Street um 19,39 Prozent. Das ist der größte Kurssprung seit sieben Jahren. Der Umsatz des Unternehmens liege mit 554 Millionen Dollar ebenso über den Erwartungen wie die operative Marge von 9,4 Prozent, lobt Analyst Bobby Griffin vom Vermögensberater Raymond James.

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