Karriere: Vier Fähigkeiten, die Sie sich von Spitzensportlern abschauen können
Frankfurt, München. Den bisherigen Höhepunkt seiner sportlichen Karriere erreichte der Kajakfahrer Jacob Schopf vor drei Jahren in Tokio, als die Olympischen Spiele während der Coronapandemie ohne Publikum stattfinden mussten. Dieses Jahr tritt der 25-Jährige erneut bei Olympia an.
„Die Vorfreude auf die Spiele in Paris ist noch einmal höher, weil wieder Zuschauer dabei sein können und daher zahlreiche Freunde und Verwandte zu meinen Wettkämpfen kommen werden“, sagt Schopf. Dieses Mal will er im Zweier- und im Vierer-Kajak an den Start gehen. Vor allem im Vierer rechnet er sich Medaillenchancen aus.
Der Sport hat für Schopf Priorität – vor allem in diesem Olympia-Jahr. Dennoch ist es nicht alles, was der vierfache Weltmeister im Kopf haben muss. Im Gegensatz etwa zu hochbezahlten Fußballprofis müssen sich die Athletinnen und Athleten in den meisten anderen Sportarten Gedanken um ihre berufliche Zukunft machen. „Ich werde wahrscheinlich nach dem Leistungssport zügig in den Beruf einsteigen müssen“, sagt Schopf. Er studiert an der Universität Potsdam Sport und Geografie auf Lehramt.
Es ist nicht leicht, für sportliche Höchstleistungen zu trainieren, parallel die berufliche Aus- und Weiterbildung voranzutreiben und all das zu finanzieren. Doch es funktioniert. Wie Schopf und andere Profis das schaffen, davon können sich auch Nicht-Leistungssportler etwas abschauen.