Berkshire Hathaway: Buffett ändert sein Testament und gibt seinen Kindern mehr Einfluss
New York. Warren Buffett stellt seine Kinder stärker ins Rampenlicht. Denn seine Tochter Susan (71) und seine beiden Söhne Howard (69) und Peter (66) sollen nach seinem Tod entscheiden, was mit dem Großteil seines Vermögens passiert. Das sagte Buffett in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“, das am Freitag veröffentlicht wurde.
Dazu soll eine neue gemeinnützige Stiftung gegründet werden, die von seinen Kindern geleitet wird. Bislang war unklar, wie die Verwendung seines hinterlassenen Vermögens konkret geregelt würde.
Buffett, CEO des Konglomerats Berkshire Hathaway, ist einer der reichsten Männer der Welt. Seine Berkshire-Aktien haben dem Bericht zufolge derzeit einen Wert von 130 Milliarden Dollar. Der 93-Jährige wird damit eines der größten Vermögen der neueren Geschichte vererben.
Buffett engagiert sich bereits seit 2006 als Philanthrop und hat bislang mehr als die Hälfte seiner Berkshire-Anteile gespendet. Er verpflichtete sich, jährlich an die Stiftung von Bill und Melinda Gates zu spenden sowie an vier weitere Stiftungen. Drei davon sind Stiftungen seiner Kinder. Eine weitere setzt sich für Familienplanung und Verhütung ein, ein Thema, das Buffetts erster Frau Susan Thompson Buffett sehr am Herzen lag.