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LandtagswahlenUmfrage sieht AfD in Thüringen als stärkste Kraft

In gut einer Woche werden die Landtage von Thüringen und Sachsen neu gewählt. Die AfD könnte nach jüngsten Umfragen in beiden Bundesländern vorn liegen. 22.08.2024 - 20:42 Uhr Artikel anhören
Björn Höcke: Der Spitzenkandidaten und Landesvorsitzenden der AfD Thüringen, kommt mit seiner Partei auf einen Anteil von 30 Prozent. Foto: IMAGO/Jacob Schröter

Erfurt/Dresden. Bei den Landtagswahlen am 1. September könnte die AfD sowohl in Thüringen als auch in Sachsen nach jüngsten Umfragen stärkste Partei werden. In Thüringen sieht es demzufolge nach einem klaren Vorsprung der AfD aus, in Sachsen nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und AfD.

Die repräsentative Umfrage des Instituts Infratest-Dimap im Auftrag der ARD ergab für Thüringen Folgendes: Die AfD mit dem Landesvorsitzenden Björn Höcke kommt auf einen Anteil von 30 Prozent. Dahinter liegt die CDU mit 23 Prozent und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 17 Prozent.

Die Linke erhielt 13 Prozent Zustimmung, die SPD 7 Prozent. Die Grünen bekommen 3 Prozent und wären damit nicht mehr im Landtag, ebenso die FDP, die der Sonntagsfrage zufolge unterhalb von 3 Prozent läge.

CDU in Sachsen laut Umfrage knapp vor der AfD

In Sachsen kommt die CDU bei einer entsprechenden Umfrage auf 31 Prozent, die AfD auf 30 Prozent. Das BSW wäre drittstärkste Kraft mit 14 Prozent der Stimmen. Für die SPD gibt das Umfrageinstitut einen Stimmenanteil von 7 Prozent an, für die Grünen 6 Prozent. Die Linke würde mit 4 Prozent nicht wieder in den Landtag einziehen.

In Thüringen führt die Linke mit Ministerpräsident Bodo Ramelow zusammen mit SPD und Grünen eine Minderheitsregierung an. In Sachsen bildet eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen die Landesregierung. Nach der Umfrage stünde die Mehrheit dieser Koalition auf der Kippe.

Die AfD wird in Sachsen und Thüringen vom jeweiligen Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch bewertet, bundesweit als rechtsextremistischer Verdachtsfall. Die Partei wehrt sich juristisch gegen die Einstufung.

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Bei den beiden Umfragen mit jeweils mehr als 1.500 befragten Wahlberechtigten handelt es sich um keine Prognose, sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche. Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Viele Wählerinnen und Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest, deshalb hat die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählerinnen und Wählern große Bedeutung.

dpa
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