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KartenzahlungProbleme – Händler von Panne bei Zahlungsfirma betroffen

Schwierigkeiten mit Karten- und Smartphonezahlungen am Donnerstag: Eine Störung beim Zahlungsdienstleister Telecash sorgte für den stundenlangen Ausfall von Kartenzahlungen.Elisabeth Atzler 12.09.2024 - 16:17 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Bei Zahlungen per Karte oder Smartphone kam es am Donnerstag zu Problemen. Unter anderem Aldi Nord war betroffen. Foto: picture alliance / M.i.S.

Frankfurt. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher konnten ihre Einkäufe am Donnerstag nicht mit der Karte bezahlen. Von Donnerstagmorgen bis zum frühen Nachmittag funktionierten bei mehreren Händlern Zahlungen mit Debit- und Kreditkarten nicht. Probleme gab es unter anderem bei Aldi Nord. Auch die in Deutschland beliebte Girocard, besser bekannt unter ihrem alten Namen „EC-Karte“, war betroffen.

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), die gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Banken, erklärte am Nachmittag, dass die Ursache der Probleme bei einem Dienstleister gelegen habe, der für viele Anbieter Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten abwickelt.

Schwierigkeiten gab es bei Einzelhändlern, die den Zahlungsdienstleister Telecash nutzen, der in Deutschland zu den großen Anbietern zählt. Telecash hatte auf ein technisches Problem bei seinen Verarbeitungsdiensten hingewiesen. Der Telecash-Kundenservice sprach von einer „zentralen Störung“. Naheliegend ist, dass diese Panne für weitere Probleme bei anderen Zahlungsfirmen sorgte.

Kartenzahlung: Probleme nicht bei allen Zahlungsdienstleistern

Telecash bietet unter anderem Kartenlesegeräte und die Abwicklung von Zahlungen an der Ladenkasse an. Die Firma ist einer der Netzbetreiber für Zahlungen mit der Girocard – laut dem EHI, einem Forschungsinstitut des Handels, sogar der zweitgrößte auf dem Markt. Telecash gehört zum US-Zahlungsdienstleister Fiserv.

Auch andere Zahlungsdienstleister hatten Probleme, darunter Nexi. Das Unternehmen führte eine technische Störungen bei seinem Dienstleister in der Abwicklung von Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten an. Der Zahlungsdienstleister Payone, an dem die Sparkassen beteiligt sind, sieht indes „keine Abweichung“ in seiner Verarbeitung.

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Störungen bei Kartenzahlungen sind relativ selten. Wenn es jedoch Störungen gibt, haben sie häufig große Auswirkungen, zumal immer mehr Menschen mit Karte oder Smartphone statt mit Bargeld bezahlen. Im April beispielsweise konnten viele Kundinnen und Kunden von Sparkassen für einige Stunden nicht mit der Girocard bezahlen.

Heftige Probleme hatte es vor gut zwei Jahren gegeben. Damals waren Tausende Geräte des US-Unternehmens Verifone ausgefallen. Die Probleme hielten bei etlichen großen Einzelhändlern und Tankstellen tage- oder sogar wochenlang an. Betroffen waren unter anderem Aldi Nord, dm und Rossmann. Häufig waren zunächst nur Kartenzahlungen über das elektronische Lastschriftverfahren möglich statt über das Girocard-Verfahren.

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Erstpublikation: 12.09.2024, 13:28 Uhr.

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