Nikkei, Topix, CSI-300: Chinesische Konjunkturmaßnahmen sorgen an Märkten für Auftrieb
Tokio, Singapur. Der chinesische Leitindex CSI 300 steht vor dem größten Wochengewinn seit 2008. Eine Erklärung der Kommunistischen Partei Chinas am Donnerstag schürt die Hoffnungen der Anleger, dass die Erholung an den Festlandsbörsen anhält. Das Politbüro der 24 ranghöchsten Kadern um Staatschef Xi Jinping erklärte, dass die Staatsausgaben gesteigert und der Immobilienmarkt weiter stabilisiert werden solle – auch durch „energische“ Zinssenkungen.
Für weiteren Auftrieb sorgten US-Wirtschaftsdaten – der Hongkonger Tech-Index erreichte den höchsten Stand seit über einem Jahr. Zudem senkte Chinas Zentralbank eine wichtige Rate für Banken, um der angeschlagenen Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Durch die Reduzierung der Mindestreserven um 0,5 Prozentpunkte müssen Banken weniger Pflichtguthaben einbehalten, wie aus einer Mitteilung in Peking hervorging.
Damit steht den Finanzinstituten mehr Geld zur Verfügung, um Kredite auszugeben oder Staatsanleihen etwa zur Finanzierung von Infrastruktur zu kaufen. So will die Zentralbank nach eigenen Worten an ihrem „unterstützenden geldpolitischen Kurs“ festhalten. Der Gouverneur der Bank, Pan Gonsheng, hatte bereits vor einigen Tagen ein ganzes Maßnahmenpaket angekündigt.