Bank: UBS erhält bedingte Genehmigung für US-Geschäft
Zürich. Die Schweizer Großbank UBS hat auf dem Weg zu einer nationalen US-Banklizenz eine wichtige Hürde genommen. „Wir freuen uns über die bedingte Genehmigung durch das Office of the Comptroller of the Currency (OCC)“, erklärte ein UBS-Sprecher am Donnerstag.
Das OCC ist eine US-Behörde, die die national tätigen Institute reguliert und überwacht. Dieser Meilenstein sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer definitiven Zulassung und unterstreiche die Bemühungen der Bank, ihre Position im US-Vermögensverwaltungsgeschäft zu stärken.
Die größte Schweizer Bank hatte im Oktober eine nationale Banklizenz beantragt. Die neue Tochtergesellschaft UBS Bank USA solle künftig unter anderem Zahlungsdienste sowie Giro- und Sparkonten anbieten. Mit dem Schritt will die UBS die Beziehungen zu ihren US-Kunden vertiefen, die für ihre alltäglichen Bankgeschäfte bislang weitgehend auf andere Institute angewiesen sind.
Die UBS rechnet früheren Angaben zufolge mit einer Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden im laufenden Jahr. Voraussetzung für eine definitive Zulassung ist einer mit der Situation vertrauten Person zufolge die Erfüllung weiterer Bedingungen.